Dienstag, Februar 13, 2007

Gigeresk Grandiose Grüße


Heimgekehrt aus helvetischen Gefilden tut er hiermit kund und zu wissen: er ist dann jetzt doch mal dort gewesen. Und zwar im Giger Museum. Für den nicht vollauf weitgehend gebildeten zufällig vorbeischauigen Leser, H(er)R Giger hat das Alien gebaut. DAS Alien.
Nojo, und da ich ja ohnehin in der Schweiz weilte, um mit 40 Leuten den dritten Stock eines Gefängnishotels zu belegen, sind wir halt da auch noch eingefallen. Feinstes Häuslein voll immenser Garstigkeiten. Und mittendrin ein paar finsterfeine Perlen...
War schon fein. Und direkt am Tresen, hinter einer motivierten gothicoiden Empfangsdamme lag dieses exquisite kleine Buch aus dem Festa Verlag: HR GIGERS VAMPIRRIC.
Hab ich gequietscht vor Freude, weil: bin ich auch drin *g*
Jedenfalls durchgewellt durch den Laden, Lamettafrettchen hat sich noch ein Poster gekauft, beim Schmuck haben wir vor allem die Preise bestaunt, dann noch ein Käffchen mit der Männerselbsthilfegruppe im Gigercafé und fertig war. Netten Spruch hat der Mann noch ins Gästebuch bekommen, lesen wird er ihn eh nicht.
Aber es ist schon beeindruckend, so einem lebensgroßen Irgendwas gegenüberzustehen.
(Ich meine des Alien, nicht den Giger)
Voll des Grußes
Herr von Aster
(der mit den hübschen Nasenlöchern)

Sonntag, Januar 28, 2007

Ye Mysteries of Arsch Fu

Wie zuvor bereits angedeutet, bin ich nicht weniger als meines Zeichens einer der acht verborgenen Meister des Arsch Fu. Dabei handelt es sich um eine alte asiatische Kampfsportart, deren zentral-energetische Angriffszone im Gesäßbereich des Gegners liegt, der durch außerordentliche mächtige Kampfgriffe in verschiedene Stadien der Bewusstlosigkeit, wenn nicht gar des Todes versetzt werden kann.
Arsch Fu ist eine überaus komplizierte und gefährliche Kampfsportart, deren Ausübung nur wahren meistern vorbehalten ist. Darum wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die hier dargestellten und dem großen Buch Fu entnommenen Grundgriffe nur zu Informationszwecken abgebildet werden. Von Nachahmung wird abgeraten, da sowohl Greifer als auch Begriffener allzu leicht zu Schaden kommen können.
Gut Fu
Sensei A.













Abb.A
Die Schlange beisst denElefanten
aus: Das Buch Fu (S. 832)













Abb.B
Der Marder küsst die Morgensonne
aus: Das Buch Fu (S.1243)














Abb.C
Der trunkene Tiger umarmt den Fels
aus: Das Buch Fu (S.971)














Abb.D
Frühstückstanz des Feuersalamanders
aus: Das Buch Fu (S.971)


(wir danken der Arsch-Fu Novizin Ling Ling aud dem Kloster Nung-Pei unweit von Wu-Tshuk für die Bereitstellung ihres rückwärtigen Trainingsgeländes)

Donnerstag, Januar 25, 2007

URZA WIRD SEINE DURGALS HINTER UNS HERSCHICKEN!


Natürlich wird er das.
Das tut er immer.
Durza, der alte Schlingel.
Böse Durgals.
Dem Eingeweihten ist der von mir begangene Fehler freilich bereits ersichtlich. Ich habe also ERAGON gesehen. Man mag mich einen törichten Dummkopf schelten, und tut dies sicher nicht zu unrecht. Aber ich mag großes Fantasy Kino. Theoretisch jedenfalls. Wenn es nicht gerade einmittelmäßiger Schema F Eiertanz ist wie in diesem Fall. Ein blonder Pinsel vom Typ Weichkäse geht durch eine Pappnaseninitiation , und gibt in einer Welt, in der Gut und Böse in klar abgesteckten Kübeln wachsen, den anwesenden Dumpfbacken die Hoffnung zurück. Danke.
Eine weitere halbwüchsigerloserzeigteuchwoderhammerhängt-Nummer. Das Ganze war jedenfalls schmerzhaft schlecht. Unglaublich was für Geld diese Leute ausgeben, um mittelmäßig begabte Halbwüchsige einzulullen.
Der mittelmäßig begabte Jugendliche Anteil in mir scheint allerdings nicht auszureichen.
Die einzige Antwort jedenfalls auf dieses Pappnasenfantasy mit Drachensülze war, mir noch einmal DRAGONHEART anzuschauen.

und damit meine ich den richtigen Dragonheart. Nicht den zweiten Teil, in dem diese Leute wieder einmal jede Originalität, Subtilität und Subversitvität zugunsten von kasperquatschigem Teenagergekröse aufgegeben haben.
Der richtige Dragonheart jedenfalls ist 10 Jahre älter als Uäragon und meines Erachtens auch 10 mal besser. An zwei Stellen muss ich mich auch heute noch wegwerfen vor Lachen.
Die körperlichen Schmerzen, die das Eragon-Debakel in mir ausgelöst hat, schwellen allmählich ab. Aber sowas passiert mir nicht noch einmal. Der nächste Film wird PANS LABYRINTH, auf den freue ich mich mit Sicherheit zurecht.


Ach ja: Und Durza kann sich seine Urgals sonstwohin stecken!

Montag, Januar 15, 2007

Eckentechnisch Entwurzelt


Ok. Sprechen wir also über Weisheitszähne. Beziehungsweise, murmeln wir unverständlich über sie. Um 10:00 Uhr am heutigen Morgen tobte in meinem Mund ein Kampf Gut gegen Böse. Mein Rachen gleicht einem Schlachtfeld und mein Kiefer fühlt sich wie neu konfiguriert an. Die Person die das getan hat ist einen Kopf kleiner als ich, nicht männlich und wird für derlei bezahlt. Eine Profesionelle quasi. Kiefernchirurgisch betrachtet.
Die warmherzig offene Art der skrupellosen Serientäterin machte den Eingriff, den ich sie auf eine nicht empfohlene Art zu unternehmen erbat, vergleichsweise vergnüglich. Klassische Musik, mintgrüne Wände und eine Stuckdecke mit spärlich bekleideten weiblichen Ornamenten vermochten mich in eine meidtative Stimmung zu versetzten, die einzig von diesem oder jenem unschönen Knacken unterbrochen wurde, das deutlich verhieß, dass dieses Gebiss nie mehr so volständig sein würde wie an diesem Morgen.
Mein bester Freund seit diesem Morgen ist ein Greifball. Mit dem Grün der Praxis harmonierend erinnerte er zunächst an ein Hundespielzeug, erwies sich jedoch als haptischer Fokus, der von anderweitigen Interessen ablenkte.
Die Reste der zwei bezwungenen unterkieferigen Unholde hatten nichts Poetisches an sich und wurden der Zahnbrecherin und ihrer charmanten Assistentin überantwortet. Ich selbst befinde mich gegenwärtig in einem desolaten Zustand, weiss jedoch keine Annahmestelle für ich-artiges Material.
Werde es wohl bei meiner Muse versuchen. Die hat einen Antrag auf längerfristige Beschäftigung gestellt und bereits Tütensuppen erstanden.
Zu diesem Zeitpunkt jedenfalls wandele ich noch unter den Lebenden, geplagt von der Frage, was geistreiche, hübsche junge Frauen dazu bringt, den Leuten derart vergnügt die Fresse zu polieren.
Andererseits haben wir alle den "Little Shop of Horrors" (das Original hier) oder den "Marathon-Mann" gesehen, so dass uns die wahre Obsession dieser, wie auch immer geschlechtlich gearteten Mundmetzger hinlänglich bekannt ist.
Freue mich dennoch auf's Fäden ziehen *g*

meint, ein schmerzhaftes Lächeln erzwingend

Herr von Aster

Donnerstag, Januar 11, 2007

besehen & für beinahe brillant befunden


Herr von Aster war im Kino.
Ok, inzwischen wurde Herr von Aster zwischendurch auch überfahren und hat noch einen Preis gewonnen, aber heute war er im Kino. Und zwar in "The Prestige". Und zwar weilt besagter Herr dort in Begleitung von Dr. Magus Yupp, einem Kollegen aus der bisweilen zaubernden Zunft. Der Film jedenfalls (basierend auf dem Buch von Christopher Priest, dass ich Samstag zu bekommen gedenke) ist exakt das, was einem Herrn von Aster Freude macht. Zugleich aber ist es auch der beste Beweis dafür, dass Herr von Aster einen anderen Geschmack hat als die meisten. Denn es ist offensichtlich, warum sehr viele Menschen diesen Film nicht mögen werden.
Aber das war auch schon mit den anderen Film des Regisseurs so. Chrustopher Nolan brachte uns "Memento", und von Aster lernte Mit vielen anderen Menschen seine Sehgewohnheiten ändern. Christopher Nolan brachte uns "Batman begins" und vielen Leuten fehlte der bunte Kasperquatsch. Und während der Film weder in den Staaten noch bei uns richtig knallte, beglückwünschte Herr von Aster den Regisseur innerlich. Allein die Wahl von Ras'Al Ghul als Gegenspieler, eine Vermischung der Dualität von Gut und Böse... Fuck for Mr. Freeze.
Empfehlenswert auch "Following", ein früheres Werk des Regisseurs, dass minimalistisch aber verdammt originell ist.
Aber zurück zum Prestigio: Exquisites Cast. Es passt alles. in der zweiten Reihe sogar einige Weltklassezauberer, dazu David Bowie in einer superben Rolle und Hugh Jackman und Christian Bale formidabel besetzt. Michael Caine dazu und das Karussel kann starten.
Wir haben einen Bösewicht. Oder einen anderen. Oder gar zwei. Und Tricks. Diverse. Oder etwa nicht? Wir haben einen Mann, der das Leben eines anderen Mannes ruiniert, damit dieser sein Leben ruinieren kann. Aber auch das ist alles nur ein Trick. Glaube ich. Glaubt man.Unglaublich. Wundervolle Ausstattung, phantastische Ideen. Teilweise mag man sagen etwas voraussehbar, beinahe offensichtlich. Aber ein guter Zaubertrick besteht aus drei Phasen. Und dies war erst die zweite...
Nun freue ich mich erst einmal auf das Buch.
Dies ist ein Internetcafe und ich bin ihr persönlicher Betreuer.
Grüße
Herr von Aster

P.S.: Für Freunde gepflegter Magie und ebensolcher Schauerliteratur, ein hurtiges Veranstaltungsangebot: DIE DUNKLE STUNDE

Montag, November 20, 2006

Tollkühn trotzig tränentalwärts


Hast in Stendal du gelesen,
bist in der Hölle du gewesen.

Dies ist das völlig unpathetische und vollauf objektive Urteil eines weitgereisten Bohemiens, der sich am Rande der Zivilisation mit dem vollkommenen Nichts konfrontiert sah.
Obwohl, unweit des schwarzen Lochs, in dem jede Kultur sich in fahlen Dunst verwandelt, gab es ein hübsches kleines Museum. Das war fein. Vor allem der Teil, der für Kinder war. Antike Vasen puzzeln, unter die Asche von Pompeji kriechen und haptische Erlebnisse verschiedener Art.
Ich jedenfalls empfehle die Krabbelröhren.
Ein wahrer Jungbrunnen. (Wer jemanden zum Knutschen dabei hat, sollte zu zweit krabbeln!)
Draußen im Garten hatten die Kollegen dann noch ein trojanisches Pferd stehen, mit dem sie es ins Guiness Buch geschafft haben. Aber nur, weil die Mähre einen Irokesenschnitt hat, der über 80 cm hoch ist. Ungelogen. Sonst wär' es Essig gewesen mit Rekord.
Oben im Pferd ist übrigens eine Luke, durch die man rausschauen kann. Direkt auf den Pool einer Dame, die im Sommer gerne nackt badet. Naja, schlechtes Timing. Die Dame hat jedenfalls eigentlich eine Mauer gebaut, damit ihr niemand zusehen kann. Allerdings bevor das Pferd stand... Ich muss nicht extra erwähnen, dass das Gericht sich damit befasst.

Ansonsten empfehle ich für die Karrieristen unter den Literaten in Stendal eine Lesung von Bauernregeln im Rahmen einer Spiegelei und Kornverkostung abzuhalten.
Davon ab war mein Publikum durchgehend nett, aber ebenso durchgehend nicht ortsansässig.

Zuletzt noch ein wenig Allgemeinbildung. Die Etymologie des Begriffes Tragödie. Hat mich sehr gerockt: Tragos (griech. Ziegenbock) Ode (griech. Gesang). Die hehre Kunst der Tragödie ist ergo eine Kunst der Bocksgesänge...

Und dann noch eine Warnung: Museumsshops sind von Unvernünftigen Menschen mit geringem Einkommen in Kombination mit Allgemeinbildungsfetischismus dringend zu meiden.

Hört auf einen, der nun Dinge besitzt,
von denen er bis neulich nicht einmal wusste, dass es sie gibt...
es grüßt bocksgesangigst
A.

Donnerstag, November 02, 2006

geheimnisvolle Glückskekse und passierte Preise

Sodele,
Kabarettpreis ist abgeholt, Zufriedenheit stellt sich ein. Inzwischen sind es Preise für Schreiben, Bühne und Film, wobei mir ständig Leute erzählen wollen, dass ich es anders machen soll. Irgendwas scheint jedenfalls doch stimmen...
Darum drehe ich nächste Jahr auch einen 90Minüter. Punktum.
Davon ab hatte ich kürzlich den bizarrsten Glückskeks meines Lebens. Der Zettel verriet mir in orakelhafter Manier: MAN WIRD EIN GETRÄNK NACH IHNEN BENENNEN.
Ich muss mal die Barleute in meinem Bekanntenkreis ansprechen. Lecker dürfte es nicht werden, aber dafür heftig.
Schlussendlich habe ich den zweiten Teil von Meister Li gelesen. DER STEIN DES HIMMELS. Ist anders als der erste, aber dennoch groß. Vergnügt bizarr chinesisch mystisch. Rockt.
Der Empfänger des ersten bekommt jetzt auch den zweiten Teil, dafür nehme ich ihm den ersten wieder weg, gebe ihn jemand anders, von dem ich mir wiederum ein anderes Buch erbitte, dass ich ihm einst überließ. Literatur hat etwas so organisches, wenn sie in der Welt herumkommt...
Zuletzt teile ich mit den geschätzten Lesern meine kürzlich errungene Erkenntnis, einer der verborgenen acht Meister des Arsch-Fu zu sein.
BANZAI!

Sonntag, September 17, 2006

Zeichnerisch zitterige zerrüttende Zerfallsstudien

Nun ja,
die Technik und die Kenntnis derselben ist nichts was dem Menschen in die Wiege gelegt ward. Aber der Normalsterbliche gewahrt derlei sehr schnell. Besonders wenn er durch den Druck einer falschen Taste die verbissene Arbeit einer geraumen Stunde zu Asche verwandelt hat. Oder besser zu weniger als Asche. Bei Asche kann man noch auf undo klicken. Bei dem was ich hatte nicht mehr. Und so weilt an meiner Seite nunmehr eine spanische Heilige. Santa Frustracion schaut mir über die Schulter und sagt: "Depp du."
Das nehme ich mir zu Herzen und illustriere heute mal ganix mehr.
Stattdessen habe ich ein albernes Foto gemacht *g*, dessen außerordentliche heiterer Inhalt sich allerdings nur Freunden des Cthulhu Mythos vollauf erschließen wird.
Aber nächste Woche werde ich über Dinge zu berichten wissen, die jeder zu verstehen in der Lage sein wird, ohne das Santa Frustracion ihm erscheinen muss.

Soviel von dieser Seite der Tastatur
Herr von Aster

Samstag, September 16, 2006

Literöses Zwischenspiel

Oh ja,
lasst mein belangloses Dasein hinaus in den Äther strahlen. Habt Teil an meinem Dasein, das unbedeutend sein mag, dabei jedoch mitunter vergnüglich ist. Bedauerlicherweise ist das weniger zweideutig als ich gern hätte, aber irgendwo muss ja ein Haken sein...
Ich habe heute Natur gehabt. Und Nordic Walker. Hier in der Gegend scheint es echt Mode zu sein. Im ersten Moment fragt man sich, was die ganzen Leute auf Krücken im Wald machen, aber wenn tausend Leute dämlich aussehen, entschuldigt das alles. Und dann haben die noch bizarre Dehnübungen mit ihren Spazierstöcken gemacht. Würde echt gern mal wissen, wer das erfunden hat. Aber wahrscheinlich stellt er Spazierstöcke her.
Das aber ist das geringer Vergnügliche. Im Gegensatz zu dem Buch. Vergleichsweise selten lesend, ist es mir doch wieder einmal gelungen, das Zwischenstück zweier Buchdeckel komplett zu studieren. Empfohlen war mir das Ganze von Simon Weinert, einem Dadaistischen absurden Dichter, der gerade an seinem Soloprogramm arbeitet, das ich unbesehen als empfehlenswert zu bezeichnen wage. Das fragliche Buch sollte humorvoll, geistreich und anders sein und erfüllte diese Prämissen mit Bravour.
Es handelt sich um Die Brücke der Vögel, von Barry Hughart, einen Roman, in dessen Zentrum Meister Li, ein Gelehrter mit Charakterfehler steht, der von einem kräftigen einfach strukturierten Mann mit dem lieblichen Namen Nummer Zehn der Ochse engagiert wird, um ein Problem zu lösen.
Das Buch ist pseudochinesische Fantasy und voller hintergründig spitzbübischer Weisheit und eigentümlichem Humor. Ein phantastischer Bilderbogen, in dem Feinsinnigkeit sich mit Gewalt, Mythologie und Humor vermischt, um sich aus einem kaleidoskopischen Potpourri zu einem zauberhaften Ganzen zu fügen.
Grandios. So grandios, dass meine engste Vertraute das Buch schon vor zehn Jahren gelesen hat und ich mir ein wenig zurückgeblieben vorkomme. Doch dabei habe ich mich köstlichst amüsiert.
Sollte ergo die Meinung eines amüsiert debilen Freundes absonderlicher Literatur für den Leser eine Rolle spielen, mag er sich dieses Buch beschaffen. Davon gibt es übrigens noch zwei mehr. Ansonsten kann man sich auch gerne bei mir melden, denn ich pflege gelesene Bücher zu verschenken. Ansonsten kann man es aber aber auch kaufen. Ich würde dem Buch jedenfalls definitiv den Vorzug gegenüber Nordic Walking Stöcken geben...
Es grüßt, nunmehr eher schreibend denn lesend
und gleich noch ein wenig illustrierend
Herr von Aster

Freitag, September 15, 2006

verphönixte Revitalitesse

Welliwell,
das Leben ist eines der schwersten. Und garstige Menschen die sich der brutalen Spamisierung unschuldiger Gästebücher und Blog befleißigen scheinen in der Überzahl. Man will mich im Pokern gewinnen lassen, mich mit spärlich bekleideten Nachbarinnen verkuppeln und mein Intimleben durch chemische Substanzen beleben. Nicht, dass ich nicht dankbar wäre, aber ich habe auch nicht drum gebeten.
Derlei Dinge jedenfalls behindern nicht unerheblich.
Darum, nach einiger Pause, bizarren Querelen und einem Beinaheblog auf der eigenen Homepage, zurück zu Wurzeln. Zurück nach hier. Geht schließlich. auch.

Neuigkeiten gibt es auch von der Filmfront. Der Kollege Christian Schulz, der im Begriff steht, sein Regiestudium im wonnigen Potsdam zu absolvieren hat großes vollbracht, und mein Drehbuch Schausteins letzter Film realisiert. Aufwendig, kostenintensiv und bemerkenswert. Das Ganze befindet sich in der Postproduktion und ich bin gespannt, was am Ende steht. Drei verschiedene Versionen habe ich bereits gesehen und arbeite meinerseits an der Umsetzung des Stoffes als Erzählung...

Sei's drum, ich bin zurück, erfreue mich noch immer der
vollständigen Kenntnis des Alphabetes, partieller Kenntnis
der Zeichensetzungsregeln und mache das beste daraus.
Aloha, meint Herr von Aster

Sonntag, Februar 19, 2006

Time is fleeting....

Erstaunlich, wie die Zeit in zähen Strömen dennoch eilig fließt.
Holterdipolter wird das heute zum morgen, um übermorgen längst schon nicht mehr das zu sein was es einmal war. Überdies versäumt man seine regelmäßige Blogversation und schon denken die Leute, man hätte das Zeitliche gesegnet.
Aber nein.
Ich für meinen Teil lebe noch.
Ebenso wie die Trollbücher.
Just hat eine Schweizer Delegation im Rahmen eines zwanzigköpfigen Frühstücks einige Exemplare mit sich genommen, um die helvetischen Eidgenossen mit steinernem Buchwerk zu erfreuen.
Leider ist der Postversand aufgrund des Gewichtes etwas problematisch ...
Wer dennoch Interesse hat, möge sich unter christian@vonaster mit einem Teilzeittroll in Verbindung setzen.

Ansonsten beliebe ich just zweierlei Buch gelesen zu haben:
L.A. CONFIDENTIAL & BIG FISH, wobei mir ernsteres ungleich unbedingter lesenswert scheint als zweiteres. Es ist (ähnlich wie auch DER CLUB DUMAS als Vorlage für DIE NEUN PFORTEN) ungleich vielschichtiger als die Verfilmung. Bei BIG FISH ist es eher andersrum, so dass Tim Burton dem Buch in der Verfilmung erst eine neue Vielschichtigkeit geschaffen hat ...

Sodele.
Bald gibt's hier wohl nix mehr.
Denn auf seiner neuen HP wird Teilzeittroll von Aster nämlich ein höchsteigenselbstiges Blog haben.
Hurra.

Mittwoch, Januar 25, 2006















HORRK!
(trollisch für Hurra, nach A. Greter)
Es trollt voran. Und die Idee mit Konzert und Märchenerzählerin in der Schweiz nimmt auch Gestalt an.
Die Bücher mit dem Schiefercover werden, so Druckerei will am WE endgültig fertig, so dass ich in nächster Zeit immer mal drei Stück bei Lesungen dabei haben werde. (Mehr ist zu schwer, ehrlich).
Ansonsten gibt es diverse Leute, denen heute KEIN Denkmal gebaut wird.
Töte täglich einen Schwätzer, zumindest in deinem Adressbuch. Ist doch wahr.
Ansonsten habe ich versehentlich Mr. & Mrs. Smith gesehen. Die Grundstroy ist True Lies x2 und das Ende eines der schlechtesten das ich seit langem gesehen habe.
Nur weil Frau Jolie und Herr Pitt mitspielen müssen diese Leute nicht denken, dass sie Filme machen könnten.
Die Kinder des Monsieur Mathieu ist eine andere Schublade, aber ungleich großartiger.
J'aime bien ca. UNd sentimental war ich auch.
Aloha für heute.
(Ach, und mein Fahrrad geht / fährt wieder)

1/2 Schlaumeierpunkt für Pagana - 1/2 Schlaumeierpunkt für Wikipedia - 10 Fleißpunkte für Gwensel - ein bedankemich Punkt für Deyra.

Montag, Januar 23, 2006

Schockfrostung

Gestern Abend beim Russischen Familientreffen im Ballhaus Mitte geweilt.
Cora Frost, Chanteuse extraordinaire und russische Übermutter hatte geladen und Gitarrengott Schmalzl hatte mich begästelistet. Nun ja, motiviert zog ich von dannen, mein Quentchen Kultur mir zuzuführen...
da beschließt mein Fahrrad zuzufrieren. Einmal gebremst, Rad blockiert, alles kalt, unchristliche Flüche und am Ende ein Taxi. Allerdings eins mit Fernseher. Ernsthaft.
Den Rest des Abends fragmentarisch russische Lieder Tänze und eine Tereminspielerin erlebt. Die Welt ist voll von sonderbaren Dingen. Gary sang über Verbrecher in Berlin und ein wenig burlesque wurde auch noch getanzt. Mit drehenden Bommeln auf Brustwarzen. Das allerdings ohne Teremin. Womit wir wieder bei der großen Kunst wären.
Eine Strip-Show zu Tereminsounds.
Allein das Publikum eines solchen Events wäre sehenswert...
Zum Teremin (das übrigens, 1912 in Moskau erfunden, der Ursprung der elektronischen Musik ist) gibt es übrigens auf der Ed Wood DVD von Tim Burton ein schönes Extra, abgesehen davon dass das Instrument auf dem Soundtrack famos gefeatured wird.
Jetzt aber noch eine der freundlichen Beschaff-Empfehlungen: The Corporation. Fantastischer Film. Dokumentation, Richtung Bowling for Columbine, welche die Machenschaften von Großkonzernen beleuchtet. Obwohl man weiss, in was für einer Welt wir leben, staunt man, was hinter gewissen Kulissen geschieht. Es geht um Verschleierung, Korruption, Zensur, Medienmonopolismus und Externalitäten. Hatte noch nie von dem Film gehört, hat eine n Haufen Preise gewonnen und ist hierzulande bei 2001 erschienen.

Donnerstag, Januar 19, 2006

Verbotene Liebe - unalliteriert

Feinstens,
heute meinen 365 Tage Edward Gorey Abreisskalender erstanden. A GOREY YEAR.
Na, wenn das nicht erquicklichzu werden verspricht.
Nach zahllosen unheiligen Schieferplattenexperimenten habe ich mir das allerdings verdient.
Gewisse Leute nennen das POSITIVE BESTÄTIGUNG, und es findet sich immer ein Grund, sich positiv zu bestätigen. Zum Beispiel für die Fortschritte meiner Forschungen bezüglich des glorreichen Volkes der Trollteken.
Nun, musses aber mal langsam an den nächsten Roman gehen. Der zweite Teil von Haddath ist redlich in der Mache, das Liber Vampirorum Hardcover erst einmal in die Weiten der Probleme entschwunden und was wird, weiß keiner. Aber aus den Wirrnissen und Ungewisslichkeiten schält sich allmählich zumindest ein neuer Vertrieb.
Shaka.
Zwar am Arsch der Welt, kurz vor Froschbeinfresserland, aber dafür wieder beseelt von Leuten die vielleicht doch verstehen was ich eigentlich mache.
Und jetzt Unterhaltung. Verbotene Liebe. Daily Soap der Extraklasse.
Innerhalb einer Viertelstunde haben wir überfahrene Schwangere, vergiftete Väter und läufige Teenager.
Das ist instant Abenteuer, wahre Drehbuchmeisterschaft...
Naja, und dann einen Songtext und Viecherverse.
So viel jetzt und hier von mir.

Dienstag, Januar 17, 2006

Schamlos Schöne Schieferplatten

Jawohl,
sie sind da. ich habe sie angefasst und ihren Abrieb genossen.
Und sie sehen f a n t a s t i s c h aus. Jetze a bisserl ranhalten und am Wochenende dann mit ein paar feinen Leuten in die Buchmanufaktur. Das wird nett.
Und, ja Gwensel, ein grandioser Mandy Patinkin. Obwohl da nicht mehr viel Inigo Montoya drinnen steckt. Groß ist er aber dennoch...
Ich hebe noch schnell einen Sekt mit und dann hau ich mich hin.
Werde wahrscheinlich ein eigenes Blog auf die neue HP kriegen.
Wenn, dann habe ich mich hier ja dufte warmgeschrieben.
meint Glas nach hinten schmeißend
moi

Montag, Januar 16, 2006

Teutonisch totalitärer Triumph!

Es ist gelungen.
Ein gesundes Drehbuch, 29,7 cm hoch 21 cm breit erblickte mit einem Gewicht von 30 Seiten am heutigen Morgen das Licht der Welt. In meiner Personalunion als Vater und Mutter halte ich es für dsas hübscheste das ich je gesehen habe.
Der Onkel von der Regie hat es auch schon im Arm gehalten.
Alle sind überaus angetan und ich habe eine neue Arbeitsstrategie: eine Stunde schreiben, eine halbe Stunde Unsinn machen.

Die Empfehlung des heutigen Tages ist eine Serie, die das deutsche Fernsehen mangelnder Chuzpe wegen wohl auch nie zeigen wird. Dabei ist sie grandios, witzig, geistreich und originell. Aber das ist wahrscheinlich das Problem...
DEAD LIKE ME

Samstag, Januar 14, 2006

Psycho, Plüsch und PillePalle

Nun gut,
am Rande des Medienmassakers um Reality-TV und Knallchargen-Friedhöfe und Kirch'sche n Medienmonopolismus, arbeite ich mich ganz langsam in mein Drehbuch. Nicht aber ohne von reizenden jungen Damen bizarre Webpages angedient zu bekommen.
Auf dieser einen ganz speziellen Seite etwa gelangt man ohne Studium in den Besitz eines Doktortitels, kaum dass man das ein oder andere traumatisierte Plüschtier therapiert hat
Ja, Plüschtier.
www.parapluesch.de
Dinge gibt das...
Aber es entspannt ernsthaft zwischen einzelnen Filmszenen ein Schaf zu therapieren.

Filme, Fnog & Veränderung

*blinzel*
Oh. schon wieder halb elf. Welcher Depp ist gestern wieder bis 2:00 Uhr aufgeblieben?
Und zwar OHNE an seinem Drehbuch zu arbeiten, dass er bis Montag fertig haben muss? Oh, ich kenne den Mann, diesen verantwortungsvollen Dumpfnacken, der die Martern der Hölle ebenso wie die Wonnen des Himmels verschlafen würde. Und zwar zugunsten unsinnigster Dinge.
Naja, dafür liegen zwei feine Lesungen hinter mir.
Die verwunschene Bibliothek No. XVIII mit dem lieblichen Thema TROLL!, in deren Rahmen erstmalig das Trollbuch mit der Welt in Kontakt gebracht ward.
Und dann das liebliche Stirnhirnhinterzimmer, in dem ich zum ersten Mal SCHRANKAFFEN und DIE BALLADE VOM SCHATTENBASTARD in die Runde warf.
Beides außerordentlich zufriedenstellend.
Aber jetzt hat mich irgendwie das Faulferkel gebissen.
Oder der innere Schweinehund, den ich zur Urlaubszeit an einer Raststätte ausgesetzt hatte, ist zurück.
Aber ich werde dem Schicksal ins Auge sehen. Und mich noch einmal hinlegen...

Dienstag, Januar 10, 2006

Tassen, Trolle & Trompeten


Tärä!
Jawohl, die Trolltassen sind da. Das ist famos und maximal tassistisch. Und die Schieferplatten werden am 17. abgeholt. Da muss ich bloß noch charmante junge Damen mit Autos fragen. Und das wo ich so scheu bin...
Ich bin jedenfalls von außerordentlicher Freude erfüllt und bin gerade noch ein wenig gebeutelt. Haben nämlich so ein paar Filmprofessordödel für gesorgt, dass ich das Drehbuch, für welches ich bis zum 31.01. Zeit haben sollte, am 14.01. abgeben muss. Ich kenne jemanden, der in nächster Zeit nicht mehr vor die Tür geht und keine Zeit für Stoffwechsel hat...

Sonntag, Januar 08, 2006

John Sinclair, Mätressen & örf

Jessas,
die John Sinclair Hörspiele sind wirklich knallbescheuert. Und auf Grammatik legt da auch niemand wert. Aber Im Bett mit dem König ist ein außerordentlich spannendes Buch. Geht um Mätressen, und die großen Namen dieser Zunft wie Lola Monez, Mme. de Montespan usw. werden hier ausgiebig behandelt. Spannend, mit welchen Mitteln mehr oder minder schöne Frauen sich die Regenten ihrer Zeit untertan zu machen vermochten.
Übrigens war Mme. de Pompadour gar nicht so ein heißes Eisen, aber intellent bis zum geht nicht mehr... Sponnend.
Im nächsten Leben werde ich König.
Aber zuvor treffe ich morgen mal Frau Hauptmann von der Armee und versuche mal bei Eichborn Berlin anzuklopfen. Wer doch gelacht, wenn ich da nicht mit jemandem schlafen könnte, um ein Buch unterzubringen.
Ansonsten sind die Trolle im Lektorat. Aber das Lektorat hat Schnupfen. Das hat es von Boris. Und die mit den kleinen Ohren hat ihn auch.
Genug der Verwirrung.
Ich gehe jetzt erst einmal.

Und dann arbeite ich an der Usambara-Taschennashorn Homepage.
Aloha!