<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800</id><updated>2011-07-31T09:25:29.265+02:00</updated><category term='star wars. jedi'/><category term='george lucas'/><title type='text'>astaistisch imperialer blog</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>41</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-297181835191899628</id><published>2010-10-03T19:59:00.005+02:00</published><updated>2010-10-03T22:04:25.634+02:00</updated><title type='text'>KRIEG FÜR DIE WELT</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Die Zukunft der Konfliktästhetik&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Bedauern sehen Staatsoberhäupter sich gegenwärtig gleichsam in weitgehend demokratischen wie auch in weniger demokratischen als auch in alles andere als demokratischen Ländern innerhalb der Bevölkerung mit wachsendem Unmut gegenüber bedingt notwendigen militärischen Konflikten konfrontiert.&lt;br /&gt;Der Grund dafür ist der wachsende Anspruch des Publikums. Die Inszenierung eindrucksvoller Spektakel innerhalb des Kriegsgenres ist dieser Tage weit weniger einfach als etwa noch im 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;Die Militär PR ist überfordert. Traditionelle Verbreitung von Unwahrheiten über angreifenswerte Staaten scheint nicht mehr auszureichen. Das beeindruckende Werbematerial, das Kinderfresser, Thronfolgermörder, Giftwaffenbesitzer, Atombombenbauer und Radiosenderüberfaller zeigt und die Notwendigkeit eines Krieges mit kleinbürgerlich moralischem Nachdruck unterstreicht, erreicht den Konsumenten nur noch bedingt.&lt;br /&gt;Dieser Tage, da in einigen Regionen der Krieg so dauerhaft wie der ursprünglich versprochene Frieden ist, und man seine Truppen des positiven Effektes wegen einfach mehrmals aus Kriegsgebieten abzieht, ist das Publikum beinahe ebenso kriegsmüde wie politikverdrossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie aber lässt sich in einer Zeit sich auflösender klassischer Feindbildstrukturen, in der westliche Machthaber sich verzweifelt an kleinwüchsige koreanische Usurpatoren und nahöstliche Restweltbedroher klammern, die rückhaltlose Zustimmung der Bevölkerung für einen bewaffneten Konflikt erlangen?&lt;br /&gt;Um diese Frage zu beantworten, hat die Gemeinschaft moralisch grundsätzlich und ohne Zweifel im Recht befindlicher Staaten einen internationalen Fond gebildet, aus dem hochrangige Werbefachleute, Psychologen und Designer bezahlt werden, um ein ansprechenderes Kriegsbild zu generieren.&lt;br /&gt;Ziel dieser Gruppe von Koryphäen ist die Reästhetisierung des Kriegsgedankens innerhalb der Bevölkerung. Eine große Aufgabe. Verpackung und Inhalt des Produktes müssen dem 21. Jahrhundert angepasst und eine komplett neue Verkaufsstrategie entwickelt werden.&lt;br /&gt;Das Produkt muss dem Endverbraucher so schmackhaft gemacht werden, dass, wenn er im Regal 250g Krieg zwischen zwei Mal 500g Frieden sieht, selbst wenn dieser etwas teurer ist, ohne nachzudenken den Krieg wählt. Dafür aber muss er nicht nur ansprechender als der Frieden wirken, sondern auch darüber hinaus attraktiv wirken. Bedeutet nämlich drei Mal JA zum Krieg eine Gratistankfüllung oder ein Wochenende in Disneyland, dann verändert sich auch die gesellschaftliche Haltung gegenüber der militärischen Intervention.&lt;br /&gt;Die Arbeitsgruppe Konfliktästhetik hat allerdings auch in Erwägung gezogen, das Publikum mit der Wahrheit über anstehende Konflikte zu konfrontieren.&lt;br /&gt;Slogans wie ‚Wir wollen Euer Öl‘, ‚Wir wollen euren Herrscher stürzen, um an seiner Stelle einen einzusetzen der tut was wir sagen‘ oder ‚unsere Armee kostet so viel, die müssen auch mal was tun‘ erwiesen sich jedoch als schwer verkäuflich.&lt;br /&gt;Seit eh und je hüllt der gemeine Kriegsbefürworter sich gern in das wärmende Mäntelchen der Moral. Aus diesem Grund wird auch das alte Gleichnis „Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn einen Tag. Gib ihm eine Angel und du ernährst ihn sein ganzes Leben. Gib ihm ein Gewehr, und er kann sich überlegen, ob er seinem Nachbarn den Fisch oder die Angel wegnimmt.“ In der Regel um den letzten Teil gekürzt.&lt;br /&gt;Auch der gezielte Gebrauch von Euphemismen wie kriegsähnlicher Zustand hielt schlussendlich nicht was er versprach. Hierdurch vom klassischen Krieg beinahe völlig entfremdet, zeigte die Öffentlichkeit sich plötzlich verwundert, dass im Rahmen solcher Konflikte tatsächlich Soldaten versterben und kriegsähnliche Zustände zu tötungsähnlichen Vorfällen führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesen Gründen hat sich die Arbeitsgruppe Konfliktästhetik zugunsten der Repopulasierung des militärischen Konfliktes zu einer radikalen Kehrtwende entschlossen.&lt;br /&gt;Die Militärkonfliktbefürworterpsychologie des 21. Jahrhunderts entfernt sich von der klassischen Kriegstreiberpolemik. Stattdessen wendet sie sich auf höherer Ebene dem Wohl des Planeten und der gesamten Menschheit zu. Und dieses wird in Zukunft nicht mehr länger durch Niederringen eines Schurkenstaates samt dazugehörigem Chefschurken erreicht, sondern auf einer völlig entpersonalisierten Ebene. Hierdurch werden - zur Begeisterung der Auftraggeber - Gegenstand und Ziel eines Krieges vollkommen austauschbar.&lt;br /&gt;Wichtig ist in diesem neuen Kontext lediglich, dass Krieg geführt wird. Zum Wohle aller und natürlich der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was kann man sich besseres Wünschen als einen Krieg, der die Welt heilt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hierfür sind zunächst freilich einige sinnreiche Neuerungen vonnöten: Das generelle Verbot von Streu und Splitterbomben wird eingeschränkt und gilt fortan nicht mehr für Sprengkörper, die mit Samenkapseln und Mutterboden bestückt sind. Die auszubringenden Samen müssen der natürlichen Fauna der Kriegsregion angepasst und mit schnellwachsenden Pflanzen bestückt sein, um einen Bombenkrater innerhalb einer Woche zu einem fruchtbaren Biotop zu machen. In diesem kann dann die nachfolgende Infanterie auf ihrem Durchmarsch bedrohte Kleintiere  auswildern.&lt;br /&gt;Darüber hinaus wird jedem Soldat künftig im Zuge des Nahkampftrainings eine Gartenbauausbildung zuteil. In seiner Grundausrüstung wird er fortan außerdem neben Faltgießkanne und Pflanzendünger eine Heckenschere mit sich führen.&lt;br /&gt;Im Vordergund steht in Zukunft weniger der kriegerische Konflikt selbst als vielmehr die nachhaltige Begrünung des dazugehörigen Schauplatzes.&lt;br /&gt;Es geht um nichts weniger Kolateralschadenbegrünung.&lt;br /&gt;Aufforsten statt abschlachten.&lt;br /&gt;Außerdem erfolgt, während  Langstreckenraketen auf Rapsöl umgestellt werden, eine Umrüstung von Kampfjets und Panzern auf Biodiesel. Desweiteren werden Fertigung und Verkauf von Waffen künftig unter Fairtrade Bedingungen in Drittweltfabriken abgewickelt, während die zuständigen Stellen eine ozonlochfreundliche Waffentechnologie entwickeln, deren Abfeuern das Klima stabilisiert.&lt;br /&gt;Obwohl diese Pläne bereits umgesetzt werden, konzentriert die Arbeitsgruppe sich gegenwärtig zunächst noch darauf, festsitzende negative Kriegsassoziationen innerhalb der Bevölkerung auszumerzen.&lt;br /&gt;Diese werden beispielsweise durch realistische Kriegsdarstellungen ausgelöst, wie sie sich im Zeitalter alternativer Medien bedauerlicherweise nicht verhindern lassen. Meldungen über zivile Opfer, wie sie sich bei längeren Konflikten unangenehm häufen können, verunsichern den wankelmütigen Kriegsbefürworter. Aber auch hier bieten die Konfliktästheten im Sinne des neuen Konzeptes eine Lösung: in Zukunft übernimmt der verantwortliche Soldat für jeden von ihm verursachten Tod eines Zivilisten die Patenschaft für ein vom Aussterben bedrohtes Tier.&lt;br /&gt;Und beim Anblick blühender Schlachtfelder, bewaffneter Landschaftsgärtner und allerlei glücklicher einstmals fast ausgestorbener Tiere wird die Weltöffentlichkeit bald erkennen, dass die Natur sich mit jedem Krieg mehr erholt und dementsprechend zum Wohle der Menschheit mehr davon fordern.&lt;br /&gt;Denn wer in eine Wüste einfällt um wenig später blühende Landschaften zu hinterlassen, dem ist der Naturschutznobelpreis beinahe gewiss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Arbeitsgruppe Konfliktästhetik ist jeden Cent wert gewesen. Sie hat dem Krieg eine rosige Zukunft beschert, die den vernünftigen Bürger guten Gewissens JA sagen lässt.&lt;br /&gt;Denn Bio ist besser. Rette die Wale,  stoppe die Klimakatastrophe, schließe das Ozonloch, beende das Waldsterben, sag JA zum Krieg!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn es dann zum Wohle aller und der Welt am Ende heißt: KRIEG - 100% Bio, dann führt die Welt ihn gerne.&lt;br /&gt;Wo auch immer.&lt;br /&gt;Und dann darf es auch ruhig etwas teurer sein…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;©christian von aster&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/TKjLiRdbqDI/AAAAAAAAAF4/xAOEQ94M158/s1600/revolution+sendout.jpg"&gt;&lt;img style="cursor: pointer; width: 473px; height: 233px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/TKjLiRdbqDI/AAAAAAAAAF4/xAOEQ94M158/s320/revolution+sendout.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5523888732632754226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-297181835191899628?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/297181835191899628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=297181835191899628' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/297181835191899628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/297181835191899628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2010/10/krieg-fur-die-welt.html' title='KRIEG FÜR DIE WELT'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/TKjLiRdbqDI/AAAAAAAAAF4/xAOEQ94M158/s72-c/revolution+sendout.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-4103855853310039008</id><published>2010-08-07T20:13:00.015+02:00</published><updated>2010-08-07T20:52:52.416+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='star wars. jedi'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='george lucas'/><title type='text'>HAPPYCUT 3000</title><content type='html'>oder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie das Universum zugunsten seiner Rettung um die Revolutionierung der Gartenarbeit betrogen wurde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;George Lucas zugeeignet&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das meiste was man - insofern sich überhaupt etwas in Erfahrung bringen lässt – von dieser Geschichte zu hören bekommt, ist Jedi-Propaganda. Dementsprechend werden die wirklichen Sachverhalte der Gründung des Jedi Ordens den wenigsten Anwesenden bekannt sein. &lt;br /&gt;Und auch mir selbst wären sie ohne Zweifel verborgen geblieben, hätte ich nicht auf einem olowokischen Trödelmarktplanetoiden jenes kuriose Kleinod erstanden. &lt;br /&gt;Dabei handelt es sich um zwei kleine, durch ein Gelenk miteinander verbundene Zylinder, beinahe an den Griff einer Schere oder Zange erinnernd, in deren Innerem sich jeweils ein kleiner Handreaktor, und ein komplexes Gebilde aus Linsen und Prismen befindet. &lt;br /&gt;Das Gerät ist nicht mehr funktionstüchtig und die Spulen des Handreaktors sind weitgehend defekt. Dennoch ist deutlich und zweifelsfrei zu erkennen, worum es sich bei diesem Gerät ursprünglich handelte: eine Lasergartenschere.&lt;br /&gt;Sie ist zweifelsohne eine Art Antiquität. Mit Sicherheit mehrere hundert Jahre alt. Der Insektoide, der sie mir verkaufte, wusste über sie nicht mehr zu erzählen. In einem der Griffelemente jedoch ist - wenn auch beinahe völlig verwittert – der Name der Herstellerfirma zu erkennen: Happy Garden.&lt;br /&gt;Neugierig geworden begann ich bald mit einigen Nachforschungen: &lt;br /&gt;Die Firma Happy Garden war eine Tochter der Happy Planet GmbH gewesen, deren Hauptfirmensitz vor Urzeiten auf Wuttke 12 im Industriegebiet der Wagowoden Monde gelegen hatte. Laut Interstellarnet hat der Planet seit damals etwa 200 Mal den Besitzer gewechselt und ist inzwischen eine Schockfrosterei für Quallenpralinen.&lt;br /&gt;Was angesprochene Lasergartenschere anging, so hatte der Happy Planet Ableger, den spärlichen Einträgen der örtlichen Industriearchive zufolge, vor ungefähr 900 Jahren mit ihrer Serienpoduktion begonnen, um diese aber keine drei Jahre später wieder einzustellen. &lt;br /&gt;Die Ursache dafür war ein durch den Patentplaneten Septimus Zongh erhobener Einspruch, den dieser aufgrund eines, vom Vorsitzenden eines neu gegründeten Vereines eingereichten beglaubigten Patentantrages führte. Besagter Verein trug damals noch den wenig wohlklingenden Namen GVJGFRU, „gemeinnützige Vereinigung der Jedi für gemeinschaftliche Freizeitgestaltung und die Rettung des Universums“.&lt;br /&gt;Für die meisten war der Fall klar: Happy Garden hatte versucht, sich einer fremdentwickelten Erfindung zu bemächtigen, um diese zu vermarkten und die eigene Position im Marktsegment Gartenarbeit nachhaltig zu optimieren.&lt;br /&gt;Dabei war die Lasergartenschere, die inzwischen den verkaufsfördernden Namen HappyCut 3000 bekommen hatte, durchaus praktisch. Genau genommen sogar weit praktischer als das Patent des dubiosen Vereines. Denn während man mit der HappyCut problemlos die überwucherten Planetenoberflächen von Rühling VII und Borngroll III zu zivilisierten Gärten hätte machen können, war das Patent der Jedi - das übrigens den pathetischen Namen Lichtschwert bekommen hatte - kaum etwas anderes als ein leuchtender Knüppel, mit dem man anderen Leuten eins überziehen konnte.&lt;br /&gt;Das Funktionsprinzip aber war das gleiche. &lt;br /&gt;Und eben da lag das Patentproblem.&lt;br /&gt;Dennoch weigerte der Geschäftsführer von Happy Planet sich zunächst, die Produktion einzustellen. Die Lasergartenschere war das ultimative Gerät zur intergalaktischen Gartenarbeit auf großen und kleinen Planeten, und konnte dabei nicht nur zur Moosentfernung aus den Fugen künstlicher Planeten, sondern auch zur Erhitzung von Fertiggerichten benutzt werden. Kurzum, das Gerät war der Trumpf der Firma, die sich von dem Ding mindestens ebenso viel versprach, wie sie zuvor investiert hatte. &lt;br /&gt;Zumal auch Exklusivverträge mit den Betreibern der Schrebergartenkolonien im Quintasi Sektor einige Umsatz erwarten ließen. &lt;br /&gt;Happy Planet ließ es also auf einen Prozess ankommen. &lt;br /&gt;Im Lauf eben dieses Prozesses - dessen Unterlagen nach dem großen EMP Debakel im Archivgeschwader der föderierten Großgerichtsbarkeit nicht mehr ganz vollständig sind - fanden zahlreiche Kreuzverhöre statt, die den aufmerksamen Prozessbeobachter durchaus stutzen ließen.&lt;br /&gt;Da gab es etwa die Aussage eines jungen Ex-Jedi, der den Verein aufgrund unüberbrückbarer persönlicher Differenzen verlassen und wenig später das Sith Ferienlager auf Golgoroth Neun gegründet hatte. Ihm zufolge war schon im Zuge der Gründung des Vereines darüber nachgedacht worden, mit welcher Art von Vorrichtung die Jedi jenen fragmentarisch paramilitärischen Charakter ihrer Organisation betonen konnten. Günstig zu erwerben waren zu jenem Zeitpunkt einige Dutzend großkalibriger Rotorkanonen, die nach der fehlgeschlagenen Revolution auf Delta Happa Happa dort niemand mehr brauchte. Die Tatsache, dass jede dieser Kanonen drei Munitionsträger brauchte, machte sie für die Jedi bei einer damaligen Mitgliederzahl von acht jedoch vergleichsweise unerschwinglich.&lt;br /&gt;Es galt dementsprechend etwas zu finden, das sowohl den ästhetischen als auch praktischen Ansprüchen des Vereines genügte. Hierbei wäre schlussendlich ein Zusammentreffen des Vereinskassenwartes mit dem Chefentwickler der Firma Happy Garden in einer Weltraumrockerkneipe auf Bagel IV ausschlaggebend gewesen. Während eben dieses Treffens hätte der redselige Gartengeräteentwickler nach drei Gläsern virgilisischen Wurmsektes seinem Gegenüber stolz die Lasergartenprototypblaupausen präsentiert.&lt;br /&gt;Bei einer kurz darauf anberaumten Jedivereinssitzzung wäre zunächst wohl tatsächlich darüber nachgedacht worden, fortan die Happygardenlasergartenschere im Gürtel zu führen. Dabei sei man jedoch zu dem Schluss gekommen, dass ein Haufen Männer mit glühenden Gartenscheren nur etwas bedingt Bedrohliches hatte, und es folglich besser wäre, die Weiterentwicklung der Erfindung in die eigene Hand zu nehmen. &lt;br /&gt;Das Ergebnis wäre das, im Gegensatz zur Gartenschere in verschiedenen Farben erhältliche Lichtschwert gewesen, dessen Erwerb jedoch nur mit gültigem Jedi-Clubausweis möglich war.&lt;br /&gt;Dem angeklagten gemeinnützigen Verein gelang es während des Prozesses vor allem durch grammatikalisch vollkommen verquaste Ausführungen (wie sie später von einem gewissen Meister Yoda vervollkommnet werden sollten) und einen ungewöhnlichen Zeugen, mit einem blauen Auge davonzukommen.&lt;br /&gt;Es war im nachhinein offensichtlich, dass der Chefentwickler des Happy Garden Konzerns lediglich versäumt hatte, das Funktionsprinzip des Gerätes zu patentieren. Ebenso offensichtlich war, dass die Jedi es gestohlen hatten. Dennoch sollte es ihnen gelingen, einen Zeugen aufzurufen, der ihnen nachträglich eine vorträgliche Legitimation von allumspannender Bedeutung zuteil werden lassen sollte.  Bei diesem Zeugen handelte es sich um den Pressesprecher des Institutes für präkognitiv prognostizierte historische Alternativen, das ehemals staatliche und nunmehr privatisierte Orakel von Pogon Alpha. &lt;br /&gt;Der Mann übermittelte dem Gericht zwei zukünftige Alternativen:&lt;br /&gt;1. Wenn Happy Garden den Prozess gewann, würde die Firma im Verlauf von 1000 Jahren mehrere hundert zauberhafte Gärten und Parks anlegen, unzugängliche Waldgebiete von Coruscant bis Naboo wegbar machen und dabei die Zahl der Gartenunfälle um über 700% Prozent steigern.&lt;br /&gt;2. Wenn die Jedi Recht bekämen, würden diese während der nächsten 1000 Jahre hart trainieren, sich selbstständig bilden und sich annähernd ausrotten lassen, um dann zuletzt das Universum zu retten.&lt;br /&gt;Vor allem zwei Aspekte dieser Vorhersage begründeten den Ausgang des Prozesses: &lt;br /&gt;Rettung des Universums klang gut, und eine 700%ige Steigerung von Gartenunfällen hätte zahllose Überstunden für das Gericht bedeutet.&lt;br /&gt;Auf diese Weise gelang es also den Jedi, diesen Prozess entgegen aller Indizien zu gewinnen und dadurch die Happy Planet GmbH, die voll auf das neue Produkt ihrer Tochterfirma gesetzt hatte, vollkommen zugrunde zu richten.&lt;br /&gt;Was hierauf folgte, war beinahe klar: &lt;br /&gt;Der Geschäftsführer von Happy Planet enthauptete sich selbst mit einer HappyCut 3000, und die Jedi begannen hart zu trainieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich betrachte diese Entwicklungen als ein Fanal der freien Marktwirtschaft, und möchte darum vor allem die drei Fakten herausstellen, die an ihrem Ende stehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Fakt, bis heute den wenigsten bekannt, ist, dass die Geschichte der ehrbaren Jedi - deren Gemeinnützigkeit ihnen übrigens nach einem Vereinstreffen auf dem Bordellplaneten Meretrix 5 aberkannt wurde - mit dem Ruin eines mittelständischen Gartengeräteherstellers begann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite, beinahe ebenso wenigen Leuten bewusst, ist der, dass die größte Revolution in Sachen Gartenarbeit, die HappyCut 3000, einem Komplott zum Opfer fiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einzig der letzt Fakt, darf getrost als allgemein bekannt erachtet werden: &lt;br /&gt;Bis heute vermochte die Gartenschere sich als Nahkampfwaffe nicht durchzusetzen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/TF2rM3sfwtI/AAAAAAAAAFo/Gf6eQx9dAXU/s1600/Darth+Aster+LICHT+cutout+.JPG"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 181px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/TF2rM3sfwtI/AAAAAAAAAFo/Gf6eQx9dAXU/s320/Darth+Aster+LICHT+cutout+.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5502742557313974994" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ENDE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;© christian von aster&lt;br /&gt;www.vonaster.de&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-4103855853310039008?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/4103855853310039008/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=4103855853310039008' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/4103855853310039008'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/4103855853310039008'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2010/08/happycut-3000.html' title='HAPPYCUT 3000'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/TF2rM3sfwtI/AAAAAAAAAFo/Gf6eQx9dAXU/s72-c/Darth+Aster+LICHT+cutout+.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-494839620736042431</id><published>2010-07-05T13:40:00.003+02:00</published><updated>2010-07-05T13:47:28.836+02:00</updated><title type='text'>Die besten Plätze</title><content type='html'>DIE BESTEN PLÄTZE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Fritz Schmidt starb, da tat er es so, wie er auch gelebt hatte: wie die meisten anderen auch, indem er eines morgens eben einfach nicht mehr aufwachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Seele, die sich bereits vom Körper gelöst hatte, war mit dieser Situation zunächst überfordert und bliebe noch ganze zwei Tage bei ihrem Körper, bevor sie schlussendlich gen Himmel fuhr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier jedoch begegnete man ihr wenig wohlwollend, und Petrus bedeutete ihr unmissverständlich, dass sie den Rest der Ewigkeit keinesfalls in der Gesellschaft von Engeln verbringen würde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also machte die Seele sich wenig später auf den mühsamen Weg in die Niederungen der individuell ätherischen Reststoffverwertung und fuhr, wie man landläufig sagt, zur Hölle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort angekommen, verstellte der Teufel selbst ihr den Weg und machte ihr unmissverständlich klar, dass es auch hier einer gewissen Qualifikation bedurfte. Genaugenommen, war diese sogar schwerer zu erlangen, als die für die himmlischen Gefilden. Man musste schon einiges leisten, um sich der Hölle würdig zu erweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit hatte Fritz Schmidt allerdings nicht gerechnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Himmel abgewiesen worden zu sein, war seiner Meinung nach gleichbedeutend mit  dem Eintritt für die Hölle gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zumal man ja am Ende irgendwo bleiben musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Moment, mit dem dem Herrn der Hölle konfrontiert, war es für die Seele Fritz Schmidts an der Zeit, herauszufinden, ob auch sie auf ewig zischen Himmel und Hölle umherirren oder aber ihren Platz in der Hölle bekommen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Satan öffnete seinen Schlund und fragte mit einer Stimme, die so furchterregend durch die ewige Finsternis hallte, dass jede einzelne verdammte Seele bis ins Mark erschauertre:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was, Menschenseele, hast du getan, dir deinen Platz in der Hölle zu verdienen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Seele Fritz Schmidts, die sich gegenüber dem Teufel recht jämmerlich ausnahm, überlegte kurz. Dann antwortete sie wahrheitsgemäß und mit einem nicht allzu guten Gefühl:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nichts.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Moment lang war Schweigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Seele merkte wohl, dass der Teufel sich etwas mehr erhofft hatte. Und insgeheim bereitete er sich schon darauf vor, für immer und ewig zwischen Himmel und Hölle in Vergessenheit zu geraten, als der Teufel sich plötzlich verneigte, und ihm den Weg freimachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn jene, die nichts taten, waren von alters her das eherne Rückgrat der Hölle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie füllten ihren Ränge, bestimmten das Schicksal der Welt, und waren der unverrückbare Grundstein der Macht. Wo auch immer ein einzelner wahres Übel tat, brauche jenes Übel um zu gedeihen doch noch immer ein Dutzend von denen die nichts taten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jene die nichts taten, waren die Schlimmsten der Schlimmen, was spätestens in dem Moment offenbar wurde, wenn man ihre nächsten abholte, erschlug oder verbrannte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Teufel wusste sehr wohl, dass ohne Seelen wie diese, die Hölle leer und er selbst ein Nichts gewesen wäre. Und eben darum gebührten ihnen hier unten die besten Plätze…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schaudernd sah der Teufel Fritz Schmidt nach, als dieser nun seinen rechtmäßigen Platz in der Hölle einnahm...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;© christian von aster&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-494839620736042431?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/494839620736042431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=494839620736042431' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/494839620736042431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/494839620736042431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2010/07/die-besten-platze.html' title='Die besten Plätze'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-6182941560594710468</id><published>2010-06-02T23:20:00.001+02:00</published><updated>2010-06-02T23:23:17.851+02:00</updated><title type='text'>Neuigkeiten vom Ende der Welt</title><content type='html'>NEUIGKEITEN VOM ENDE DER WELT&lt;br /&gt;eine verswärtige Betrachtung der gegenwärtigen Weltlage&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ging neulich zu später Stunde&lt;br /&gt;unverwandt die Welt zugrunde.&lt;br /&gt;Weil aber jeder von uns da&lt;br /&gt;einfach zu beschäftigt war,&lt;br /&gt;haben wir's nicht wahrgenommen,&lt;br /&gt;vom Untergang nichts mitbekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch hätt' die Welt bevor sie sank&lt;br /&gt;den Antrag auf den Untergang,&lt;br /&gt;hätte nun die Welt,&lt;br /&gt;diesen fristgerecht gestellt&lt;br /&gt;und mit dreifachem Durchschlag eingereicht,&lt;br /&gt;hätten wir womöglich Interesse gezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen nicht zittern, wir müssen nicht bangen,&lt;br /&gt;denn die Welt ist längst untergegangen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-6182941560594710468?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/6182941560594710468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=6182941560594710468' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/6182941560594710468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/6182941560594710468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2010/06/neuigkeiten-vom-ende-der-welt.html' title='Neuigkeiten vom Ende der Welt'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-6006903575668646695</id><published>2010-05-03T22:09:00.003+02:00</published><updated>2010-05-04T00:06:26.515+02:00</updated><title type='text'>Wir tun, was wir können...</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:Capitals;font-size:100%;"  &gt;Christian von Aster präsentiert:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Capitals;font-size:100%;"  &gt;garstige Glossen für eine bessere Welt / No. XIV&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Capitals;font-size:180%;"  &gt;&lt;b&gt;WIR TUN, WAS WIR KÖNNEN&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Capitals;font-size:180%;"  &gt;&lt;b&gt;Eine Serviceglosse in Magenta&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Ich bin ja noch bei der Telekom&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Wenn ich es recht bedenke, könnte ich niemandem verdenken, wenn er jetzt schon lacht.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Aber ich gehöre zu einer Generation, die ihren Telefonanschluss quasi noch von ihren Eltern geerbt hat. Und die kannten damals ja noch nichts anderes. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Seitdem hat sich natürlich einiges geändert. Aber wenn man genauer hinsieht,  scheint der Wechsel von einem Telefonanbieter zum anderen doch kaum mehr, als der verzweifelte Versuch, den Teufel mit dem Beelzebub auszutelefonieren.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Ich bin ja vor allem bei der Telekom geblieben, weil ich auf ihre Erfahrung setzte und davon ausging, dass es dort irgendwie besser ist. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Und tatsächlich: Kunden anderer Anbieter wird lediglich &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;&lt;i&gt;Verarsche&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt; zuteil. Die Telekom hingegen bietet &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;&lt;i&gt;Premiumverarsche&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Das aber offenbart sich erst, wenn sie mehr tun muss als Rechnungen schreiben…&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Vor einem knappen Jahr plante ich einen Umzug, informierte im Vorfeld die Telekom und erteilte ihr via Internet - wo man heutzutage ja alles machen kann - einen Umzugsauftrag für meinen Anschluss. Es ist übrigens fantastisch anzusehen, von welch variantenreicher Vielzahl von potemkinschen Serviceangeboten die Homepage der Telekom strotzt.  Kurz darauf erhielt ich jedenfalls eine Email-Bestätigung, die im Nachhinein nichts anderes ist als Spam, nur weniger unterhaltsam. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Dazu muss man allerdings sagen, dass der Versand einer automatisch generierten Mail anscheinend das einzige ist, was bei der Telekom reibungslos funktioniert.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Eine Woche vor meinem Umzug rief ich - der ich mich nun lange genug an besagter Mail erfreut hatte – schließlich doch mal bei der Telekom an und erfuhr, dass mein Auftrag einem Systemfehler zum Opfer gefallen wäre, man sich aber sofort kümmern würde.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Man kümmerte sich also.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Lange, eingehend, intensiv und ohne sichtbare Erfolge, weshalb ich einen Großteil meiner Tagesfreizeit auf der Telekom Serviceline verbringen und eine Reihe überaus emotionaler Gespräche führen durfte, die sich wie folgt zusammenfassen lassen: &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt; Telekom: „Wir tun, was wir können.“ &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt; Ich: „Aber was genau können Sie denn tun?“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt; Telekom: „Wir können leider nichts tun.“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Nach einigen tristen Wochen, in denen ich und die Telekom uns stetig näherkamen, hatte ich zumindest meinen Festnetzanschluss wieder. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Nur das Internet gönnte man mir nicht, weshalb ich die zarten Bande, die mich mit dem Konzern verbanden, redlich pflegte. Inzwischen hatte ich mich auf einen Kompetenz simulierenden Mitartbeiter eingeschossen, der mir eines Tages am Telefon eine heitere Anekdote erzählte: &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;&lt;i&gt;Nach einem halben Jahr ungelöster Anschlussprobleme hätte er einmal eine Kundin persönlich getroffen und es wäre ein wirklich netter Abend gewesen. &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Von dieser Aussicht in bedingt freudige Erregung versetzt, rechnete ich ihm einmal vor, was die innige Beziehung zu besagtem Konzern mich inzwischen gekostet hatte.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Mein Gegenüber zeigte sich verständnisvoll. Und statt mir ein persönliches Treffen bei Kerzenlicht vorzuschlagen, offerierte er mir Gutschriften.  Und zwar in einem derart beeindruckenden Ausmaß, dass es mich für den Moment ebenso befriedete wie ein Lolli, den man einem schreienden Kind in den Rachen rammt.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Nach einem dreiviertel Jahr, insgesamt 18 Anrufen und sechs verschiedenen Mitarbeitern der Telekom Serviceline, komme ich zu dem Schluss, dass der Konzern womöglich unter Amnesie leidet. Er könnte allerdings auch darauf setzen, dass Kunden zugunsten freundlicher Gespräche vergessen, was ihnen am Telefon zugesichert wurde oder aber versterben, bevor ihre Gutschriften fällig werden. Wobei es natürlich auch möglich ist, dass die Telekom ihre Gutschriftenpolitik langfristig angelegt hat, und all die vollmundig versprochenen Vergünstigungen schlussendlich meinen Enkeln zuteil werden.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Ich habe jedoch auch noch eine weitere interessante Theorie entwickelt: Nämlich, dass der Konzern unter der Hand eine Singlebörse betreibt. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Singles aus ganz Deutschland zahlen dafür, dass sie in Telekom-Callcentern arbeiten dürfen, wo sie täglich Kontakt mit mehreren hundert unzufriedenen Kunden haben, die sie am Telefon eingehend kennenlernen können, um sich dann gegebenenfalls mit ihnen zu treffen und schlussendlich zu heiraten.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Erst wenn man all diese Dinge genau bedenkt, vermag man zu sagen, was die Deutsche Telekom tatsächlich ist:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Ein Konzern, der Rechnungen schreibt, neben einer geheimen Partnervermittlung einige potemkinsche Callcenter betreibt,  darüber hinaus bedingt funktionale Telefonanschlüsse vermietet und einem zuletzt noch eine ganze Menge Ärger bereiten kann, für den er sich fürstlich bezahlen lässt.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;Oder um es mit einem der aktuellen Slogans der Telekom zu sagen:&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;&lt;i&gt;Bewährte Qualität aus einer Hand.&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Merken Sie sich diese Hand.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Denn Sie wird Ihnen redlich in die Tasche greifen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:100%;"  &gt;Und sobald Sie ein Problem haben, wird sie Sie ohrfeigen bis wissen was Magenta ist...*&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style=";font-family:Courier New,monospace;font-size:85%;"  &gt;*zugunsten der telekom muss der autor anmerken, dass sie sich nach erhalt dieses textes darauf besann, ihn nicht nur für außerordentlich unterhaltsam zu erachten, sondern dem autor auch eine reale gutschrift in dreistelliger höhe zuteil werden zu lassen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family:Capitals;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;© 2o1o christian von aster&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;span style="font-family:Capitals;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;www.vonaster.de&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-6006903575668646695?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/6006903575668646695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=6006903575668646695' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/6006903575668646695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/6006903575668646695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2010/05/wir-tun-was-wir-konnen.html' title='Wir tun, was wir können...'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-6652670587209606678</id><published>2010-01-30T21:04:00.003+01:00</published><updated>2010-04-09T15:48:39.951+02:00</updated><title type='text'>Für die Statistik</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify; font-weight: bold;"&gt;FÜR DIE STATISTIK &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify; font-style: italic;"&gt;oder darf es noch ein bisschen mehr sein?&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify; font-style: italic;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Jugendgewalt ist heutzutage ja ein Thema. Das erfuhr ich jedenfalls, als ich  kürzlich im Berliner Institut für Gewaltprä-, inter- und subvention an einer gesellschatlich relevanten statistischen Erhebung zu diesem Thema mitwirken durfte.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Für meine Teilnahme wurde mir eine Vergütung von 30,00 € in Aussicht gestellt, und man versicherte mir, dass besagter Test in keinem Fall länger als eine halb Stunde dauern würde.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Ich füllte zunächst einen anonymen Fragebogen aus, dann folgte ein kurzes Aufklärungsgespräch über Sinn und Zweck des Testes: Da nämlich Gewalt heutzutage viele Gesichter hätte wäre es schwer, sie zu kategorisieren und wissenschaftlich auszuwerten. Da das jedoch vonnöten wäre, hätte man also diesen Test entworfen, der weltweit von zertifizierten Instituten durchgeführt wurde. Die ersten zehn Minuten meiner halben Stunde verbrachte ich damit, dieser Rede zu lauschen und Formulare auszufüllen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Blutgruppe, Allergien, ethnische Abstammung. Das Übliche. Darüber hinaus Fragen nach Unfallversicherung, Krankenkasse und Sportverletzungen. Ich habe das Kleindgedruckte überflogen, dann meine Unterschrift druntergesetzt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(für Geld muss man immer irgendwo unterschreiben)&lt;/span&gt;, und zuletzt folgte eine kurze ärztliche Untersuchung, die ebenfalls fünf Minuten in Anspruch nahm, womit die ersten 15 € schon verdient waren.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Der untersuchende Arzt führte mich schließlich in einen weißgekachelten Raum, fixierte mich, verband mir die Augen und ging. Ich fühlte mich nicht wirklich wohl, aber lange konnte der Spaß ja nicht mehr dauern. Schließlich war die Hälfte der Zeit schon vorüber.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Pllötzlich ertönte ein Geräusch ähnlich dem Schließsignal einer U-bahn, und dann begann die schlimmste Viertelstunde meines Lebens:&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Der erste Schlag traf mich in der Lendengegend, gefolgt von einem beherzten Schienbeintritt, der in ein mittelschweres Faustschlagstakkato in Magengrubenregion überging. Das Ganze dauerte etwa zwei Minuten. Dann erklang ein zweites Signal und die Schläge verstummten. Ich vernahm ein leises knisterndes Rauschen und aus einem Lautsprecher drang die Stimme des Arztes, der mich bat, meine Eindrücke bezüglich der Qualität gerade der empfundenen Gewalt zu schildern und auf einer Skala zwischen 1 und 10 einordnen. Ich antwortete ihm, er bedankte sich und dann ertönte ein weiteres Signal.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Drei Ohrfeigen in schneller Folge, ein Tritt zwischen die Beine, dazwischen angespuckt, außerdem gebissen und gekratzt. Das nächste Signal. Frage nach meinen Eindrücken, Antwort meinerseits.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;In Gedanken stellte ich mir die Frage, was ich eigentlich gerade unterschrieben hatte. Ich kam jedoch nicht dazu, meine Phantasie spielen zu lassen, da schon das nächste Signal ertönte. Dieses mal ging es gleich ins Gesicht. Eine Faust-Nase, Faust-Kinn, Faust-Auge Kombination, drei beeindruckende oberkörperorientierte Kickboxmoves, zwei Knie im Bauch, dann das Signal.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Die übliche Frage, meine wahrheitsgemäße Antwort.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Danach folgte die Baseballschlägerrunde. Gleich darauf noch eine schlägerlose mit mehreren Teilnehmern und zuletzt eine Stockattacke mit weniger harten Schlägen.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Dazwischen wurden immer wieder meine persönlichen Eindrücke abgefragt, und dann war der Test endlich vorüber.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Mit allem drum und dran hatte er exakt eine halbe Stunde gedauert.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Der Arzt nahm mir die Augenbinde ab, ich  wurde losgeschnallt und in einem Nebenraum drei Stunden lang medizinisch versorgt. Ich bekam eine provisorische Schiene für mein geprelltes Bein, eine Kompresse für mein geschwollenes Auge und ein paar Heftpflaster für verschiedene Platz- und Schürfwunden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Am Ende trat der Arzt an mein Bett, um mit mir über die Ergebnisse meines Tests zu sprechen: Innerhalb des Gewaltschlüssel aus randalierenden Grundschülern &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(3.Klasse)&lt;/span&gt;, einer ethnisch durchmischten Mädchengang &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(14-17 Jahre)&lt;/span&gt;, betrunkenen Ausländern &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(2,3 Promille)&lt;/span&gt;, Skinheads &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(ebenfalls 2,3 Promille)&lt;/span&gt;, einer  Gruppe Hooligans &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(Lok Leipzig und  Bfc Dynamo)&lt;/span&gt; und zwei wütenden Rentnern &lt;span style="font-style: italic;"&gt;(76 und 83 Jahre)&lt;/span&gt;, hätte ich erwartungsgemäß Skinheads und Ausländer mit 9 von 10 Punkten auf den ersten Platz gewählt und die aggressiven Rentner mit 2 Punkten am angenehmsten gefunden.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Damit entspräche mein Ergebnis dem üblichen internationalen Standard.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Er bedankte sich, drückte mir einen Umschlag mit 30 € in die Hand und fragte  noch, ob ich vielleicht Interesse hätte, an der erweiterten Testvariante mitzuwirken. Springmesser bei den Grundschülern und Gaspistolen bei den Hooligans. Aber dafür gäbe es dann auch 50 €.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Ich lehnte dankend ab.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Wenig später verließ ich humpelnd das Krankenzimmer, und wollte mir, bevor ich ging,  noch einen Kaffee gönnen. Die Cafeteria war schnell gefunden. Und dort saß ein halbes Dutzend Grundschüler, die ihre Kinderriegel aßen, sieben halbwüchsige Mädchen, die sich ihre Nägel feilten und zwanzig Hooligans, die selbst am Tisch noch rauften. Außerdem zwei ältere Herrschaften, die ihre Gehstöcke polierten und zuletzt je ein Dutzend Skinheads und Türken, die bemüht waren, ihren Promillepegel zu halten.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Ich unterhielt mich noch ein bisschen und erfuhr ganz nebenbei das einzige, das mich an dieser Sache wirklich sauer machte: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die bekamen für den Tag jeder 150 €!&lt;/span&gt;  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Kurz darauf ertönte zwei Räume weiter ein Signal, die Grundschüler sprangen auf um ihrer Arbeit nachzugehen und ich humpelte heim, um meine sauer verdienten 30 € zu verprassen ...&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;Wenn sie also das Bedürfnis haben, sich mal für die Statistik vermöbeln zu lassen, empfehle ich ihnen das deutsche Institut für Gewaltprä-, inter- und subvention. Sollten sie Grundschüler, Rentner, Gangmitglied, Skinhead, Hooligan oder ein gewaltbereiter Ausländer sein, dann könnte sich das sogar lohnen...&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 130%; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/S2SSzp-c6GI/AAAAAAAAAFQ/4NuPEL2-Agw/s1600-h/Kinderwagen+of+Doom.jpg"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-6652670587209606678?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/6652670587209606678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=6652670587209606678' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/6652670587209606678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/6652670587209606678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2010/01/fur-die-statistik.html' title='Für die Statistik'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-955147208835294417</id><published>2009-10-13T20:01:00.002+02:00</published><updated>2009-10-13T20:03:07.514+02:00</updated><title type='text'>ein neues Kapitel in großen Buch gepflegter Unverschämtheit</title><content type='html'>&lt;div id="pBlogBody_513982858" class="blogContent"&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;NEULICH IM SPEISEWAGEN&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Ich fahre regelmäßig Bahn und bin dementsprechend traumatisiert.&lt;br /&gt;Denn auf jeder Fahrt werden neuerliche Abgründe offenbar. Heute beispielsweise habe ich feststellen dürfen, dass ich für meine ursprünglich 50 Euro teure Fahrkarte im Stornierungsfall mit Glück mal gerade 10 Euro zurückbekäme. Mir würden also – wenn ich beispielsweise spontan mal Lust haben sollte mir ein Bein oder so etwas zu brechen - bei der Bahn erhebliche finanzielle Nachteile daraus erwachsen.&lt;br /&gt;Ergo fühle ich mich in meiner persönlichen Freiheit ein wenig eingeschränkt und werde in nächster Zeit wahrscheinlich zunächst einmal Abstand davon nehmen, mir ein Bein zu brechen. Besonders nicht wenn ich einen Fahrschein besitze.&lt;br /&gt;Zu meinem finanziellen Nachteil gereichen aber auch ohnedies schon die Preise im Speisewagen, dieser unwirklichen Zwischenwelt, wo die Inflation immer 20 Jahre weiter als im Rest der Welt vorangeschritten ist. Es ist vielleicht drei Zugfahrten her, da bestellte ich in dieser Twilightzone tatsächlich einmal etwas dass mich zufrieden stimmte: einen Thunfischsalat. Sicher, er war durchaus mit dem bahnimanenten Stigma des Wuchers besetzt, aber dabei lecker und üppig. Auf der nächsten Fahrt dann hatte das Produkt zwar nicht an besagtem Stigma, wohl aber an Geschmack und Üppigkeit eingebüßt. Mein verwirrter Blick fand vielleicht die Hälfte des ursprünglich dargereichten Tieres zwischen den Salatblättern. Zunächst fragte ich mich freilich, ob es denn hier keine Richtlinien, Portionierungsvorrichtungen oder etwas derartiges gäbe, da es sich ja hier letztenendes doch um keine geringere als die &lt;i&gt;deutsche&lt;/i&gt; Bahn handelte.&lt;br /&gt;Mit leichtem Missmut verzehrte ich kurz darauf Thunfisch und Salat und dachte dabei damals schon: Vielleicht darf der freundliche Bahnbedienstete (oder in diesem Fall zumindest der Bahnbedienstete) am Ende seines Arbeitstages die Reste mit nachhause nehmen. Und vielleicht hat er ja vier Kinder die er durchbringen muss und spart darum hier ein wenig Thunfisch, da ein wenig Butter und dort ein altes Brötchen. Kann ja sein.&lt;br /&gt;Dennoch hegte ich die leise Hoffnung, dass die Familie des nächsten Kellners kleiner und der nächste Salat wieder größer wäre.&lt;br /&gt;Aber weit gefehlt. Die Bahn nämlich fährt ihre Kurse konsequent: in gleichem Maß wie Serviceangebot und Haltestellen schrumpft hier auch der Thunfischsalat. Genaugenommen hatte ich beim Anblick des letzten Tellers das Gefühl, als ob Thunfisch hier allenfalls in homöopathischen Dosen verabreicht wurde. In diesem Falle war das karge bisschen Fisch jedoch von einer versierten Fachkraft durch einige taktisch angerichtete Gurkenscheiben so verborgen worden, dass diese den unbedarften Betrachter durchaus hätten vermuten lassen können, dass sich darunter noch ein gewisses Maß an Fisch befände. Misstrauisch lüpfte ich die Gurkenscheiben... um daraufhin verstört in die trostlose Leere des Blattsalates zu starren.&lt;br /&gt;Als der Kellner mich unvorsichtigerweise noch einmal passierte, wollte ich ihm eine Chance geben: Ich sprang auf, musterte ihn scharf und fragte ihn in ernstem Ton:&lt;br /&gt;„Haben Sie Kinder?“&lt;br /&gt;Sein Verneinen machte meine erste Theorie zunichte.  Was aber konnte dann der Grund für diesen bizarren fortschreitenden Schwund sein?&lt;br /&gt;Fortgeschrittene Fischverdunstung?&lt;br /&gt;Oder ein Streik des Thunfischs an sich?&lt;br /&gt;Und obwohl die Bahn wieder einmal plant, ihre Preise zu erhöhen, schloss ich schnöde Profitsucht als Ursache noch immer aus.&lt;br /&gt;Ich atmete also meinen Thunfisch ein und fragte mich dabei doch, wofür eine homöopathische Thunfischtherapie wohl taugen mochte. Aber vielleicht gibt es dort draußen ja so etwas wie Thunfischschnupfen, eine Krankheit, die ich fortan nicht mehr bekommen würde. So oder so bin ich gespannt auf meine nächste Bahnfahrt. Ohne Zweifel wird die salatimanente Fischdosis weiter reduziert werden, die Delphine sind sicherer als je zuvor und auf der Speisekarte wird Thunfischsalat gestrichen und durch einen „Salat mit Thunfischduft“ ersetzt worden sein.&lt;/div&gt;                 &lt;!--- blogger's current book/movie/music/games ---&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-955147208835294417?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/955147208835294417/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=955147208835294417' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/955147208835294417'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/955147208835294417'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2009/10/ein-neues-kapitel-in-groen-buch.html' title='ein neues Kapitel in großen Buch gepflegter Unverschämtheit'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-747468254389497472</id><published>2009-10-13T19:58:00.003+02:00</published><updated>2009-10-13T19:59:24.425+02:00</updated><title type='text'>VON DER BESONDEREN BEDEUTUNG DER MEINUNGSFREIHEIT IN KRISENZEITEN</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:180%;"&gt;ZWISCHEN NEUSPRECH UND NIXDENK&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wirtschaftskrise hält uns in unerbittlichem Würgegriff.&lt;br /&gt;Und noch hat leider keiner eine Möglichkeit gefunden, das Ganze den Terroristen in die Schuhe zu schieben.&lt;br /&gt;Aber selbst ohne Al Qaida ist das Thema so populär, dass jeder dazu eine Meinung hat irgendwie.&lt;br /&gt;Sogar ich.&lt;br /&gt;Ich ahne beispielsweise, wer, wenn irgend jemand Konjunkturpakete schnürt, am Ende das Porto zahlen wird.&lt;br /&gt;Außerdem bin ich der Meinung, dass man jemandem seinen Gürtel nicht wegnehmen sollte, wenn man möchte, dass er ihn enger schnallt.&lt;br /&gt;Aber besagte Krise ist ja nicht unser einziges Problem. Es gibt so vieles, zu dem man gegenwärtig eine Meinung haben kann.&lt;br /&gt;Zum Beispiel der Terror, der durch die hochinfektiöse Paranoidose Schäublensis Deutschland nach und nach zu einem einzigen Terrortrainingscamp mutieren lässt.&lt;br /&gt;Aber man warnt uns zurecht: Als nächstes wollen diese Teroristen nämlich das Weiße Haus sprengen, haben die Amerikaner herausgefunden.&lt;br /&gt;Natürlich wollen sie das. Und aus Blei Gold machen wollen sie auch.&lt;br /&gt;Und damit ist beim besten Willen nicht zu spaßen...&lt;br /&gt;Obwohl die Terrormischpoke es ja auch nur noch auf die Titelblätter schafft, wenn mal wieder ein Bin Laden Double einen Bartstrip einstudiert hat.&lt;br /&gt;Aber Allah sei Dank, kann man ja nicht nur Terroristen überwachen:&lt;br /&gt;Gleich nach denen kommen nämlich Angestellte.&lt;br /&gt;Die großangelegten Überwachungsskandale sind allerdings auch schon wieder vergessen. Lidl legte mit Hilfe der Bildzeitung eine kleine Canossa-Bildstrecke zurück, und Telekom und Bahn Skandale sind bereits in aller Vergessen geraten, wobei ihr Nachbeben jeodch zumindest noch den König der Schaffner, den Schienensauron Mehdorn vom Bahnsitz gefegt hat.&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz hat besagter Minister  Schäuble, dessen schützende Hand damoklesschwertgleich allzeit über unseren Häuptern hängt, im Zuge dieser bedauerlichen Einzelfälle eine Sondersitzung einberufen. Deren zentrales Ergebnis war die  Feststellung, dass Gesetze zum Schutz der Arbeitnehmer so schnell nicht zu schaffen sein werden.&lt;br /&gt;Eine Information,welche die Titelblätter nur knapp verfehlte.&lt;br /&gt;Vor allem weil sie harte Konkurrenz in der Welt der bedeutsamen Informationen hat.&lt;br /&gt;Und das hat wieder etwas mit Meinungsfreiheit zu tun.&lt;br /&gt;Wobei der Gedanke der Arbeitnehmerüberwachung natürlich vollkommen richtig ist. Überwachung schafft Sicherheit. Die Damen bei Lidl könnten schließlich nicht nur Pfandbons stehlen, sondern die Erlöse derselben auch auf Al Qaida Konten überweisen.&lt;br /&gt;Gottseidank verhindert das jemand.&lt;br /&gt;Ja, ob Sie es glauben oder nicht, ich bin für Mitarbeiterüberwachungsstandards.&lt;br /&gt;Vor allem da ja Minister Schäuble im Sinne der Demokratie ja quasi mein Angestellter ist.&lt;br /&gt;In diesem Zusammenhang wäre es sicher ratsam, mal seinen Hausmüll zu durchsuchen, seine Mails zu lesen, ein wenig sein Telefon abzuhören und zu schauen was er mit seinen Pfandbons anstellt.&lt;br /&gt;Nur dass er nicht am Ende etwas tut, dass dem Unternehmen Deutschland schadet...&lt;br /&gt;Die meisten Leute bewegen jedoch andere Sachen.&lt;br /&gt;Obwohl ein Michael Jackson Comeback mir persönlich eines der unglaubwürdigsten Ablenkungsmannöver überhaupt scheint...&lt;br /&gt;Doch auch hier sein noch einmal auf die Bedeutung der Meinungsfreiheit hingewiesen.&lt;br /&gt;Zu allem kann man schließlich eine Meinung haben.&lt;br /&gt;Wobei der gute George Bernard Shaw schon ganz treffend bemerkte: „Geben Sie sich niemals mit einer einzige Meinung zufrieden.“. Und tatsächlich empfinde ich eine Mehrfachmeinung ungleich sinniger als gar keine.&lt;br /&gt;Obwohl so viel Meinung dann doch schon wieder etwas bisschen viel ist. Aus diesem Grund wäre doch einfach mal eine kleine Internetzensur angebracht. Und weil man aber das Terrorlabel nicht überall draufkleben kann, jagt man  hier eine andere Sau durchs schaudernde Dorf. Und das Kettenrasseln des kinderpornogaphischen Schreckgespenstes ist so markerschütternd, dass kaum einer wagt, darüber nachzudenken, was  Internetzensur eigentlich bedeutet.&lt;br /&gt;In Australien ist etwa kürzlich eine Liste von Seiten an die Öffentlichkeit gelangt, die die Regierung dort zu zensieren gedenkt. Erstaunlicherweise hat ein großer Prozentsatz derselben nicht einmal entfernt etwas mit Kinderpornographie zu tun.&lt;br /&gt;Aber das ist sicher nur ein Zufall.&lt;br /&gt;Schließlich wollen doch alle nur die Welt zu einem besseren Ort machen.&lt;br /&gt;Dafür haben die Amerikaner sogar ihren Präsidenten schwarz angemalt.&lt;br /&gt;Die Welt ist in Bewegung.&lt;br /&gt;Und Deutschland genießt seine Meinungsfreiheit und vegetiert zwischen Abwrackprämie und Komasaufen.&lt;br /&gt;Für den Erhalt dieser Meinungsfreiheit tun sogar die Mächtigen unserer zeit was sie können:&lt;br /&gt;Bildung schrumpfen, Ängste schüren und den Inhalt von Massenmedien pervertieren.&lt;br /&gt;Und das mit Erfolg: vielerorts macht man sich durch die Verwendung grammatikalisch korrekter Sätze schon verdächtig. Woanders sind selbst die Arbeitslosen so verängstigt, dass sie fürchten ihren Job zu verlieren und zuletzt wäre die Umschreibung des gängigen Fernsehprogramms als Sondermülldeponie eine unrealistische Schönwerbung.&lt;br /&gt;All das Bemühen um meinungsfreiheit trägt prächtige Früchte, wie man kürzlich auch an der einer Aussage von Dayana Mendoza, ihres Zeichens Miss Universum, sehen konnte. Gemeinsam mit einer Kollegin hatte diese das Gefangenenlager Guantanamo besucht und schrieb darüber in ihrem Blog: „Guantanamo ist ja sooo lustig“.&lt;br /&gt;Dank der investigativen Arbeit der schönsten Frau der Welt erfahren wir:&lt;br /&gt;Die Welt hat Guantanamo verkannt.&lt;br /&gt;Denn in Wirklichkeit ist das Lager eine riesige Hüpfburg und zu jeder vollen Stunde erscheint Buffy der Clown..&lt;br /&gt;Es geht doch nichts über eine geschulte differenzierte Wahrnehmung.&lt;br /&gt;Und eben diese lässt sich lernen: Lasst uns Bildung und Information entsagen, Angst haben  und fernsehen. Und bald sind wir die besten Bürger, die ein Staat sich wünschen kann:&lt;br /&gt;allesamt 100% meinungsfrei.&lt;div id="pBlogBody_481255815" class="blogContent"&gt;&lt;style&gt;&lt;br/&gt; &lt;!--&lt;br/&gt;  @page { margin: 2cm }&lt;br/&gt;  P { margin-bottom: 0.21cm }&lt;br/&gt; --&gt;&lt;br/&gt; &lt;/style&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: right;"&gt;&lt;span style=";font-family:Times New Roman,serif;font-size:78%;"  &gt;©&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Times New Roman,serif;font-size:78%;"  &gt; christian von aster -  www.vonaster.de&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-747468254389497472?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/747468254389497472/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=747468254389497472' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/747468254389497472'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/747468254389497472'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2009/10/zwischen-neusprech-und-nixdenk.html' title='VON DER BESONDEREN BEDEUTUNG DER MEINUNGSFREIHEIT IN KRISENZEITEN'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-2986154648593560445</id><published>2009-02-09T13:21:00.001+01:00</published><updated>2009-02-09T13:21:54.249+01:00</updated><title type='text'>Kleine Integrative Satire</title><content type='html'>GROßGÖRING&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;come to where the Glatzen sind&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wachsende Zahl gewalttätiger Übergriffe auf Skinheads in der Öffentlichkeit macht es deutlich: die Zeit zum Umdenken ist gekommen. Die Dämonisierung des Neonazis als Sündenbock und Prügelknabe muss endlich ein Ende haben.  Die Gefahren für eine gesellschaftliche Minderheit, die regelmäßig Häme, Spott und Anfeindungen ausgesetzt ist, sind nicht absehbar.&lt;br /&gt;Eine funktionierende Demokratie mit ausgereiften ethisch moralisch Grundsätzen darf in einer solchen Situation nicht tatenlos zuschauen.  Obwohl die offensive Andersartigkeit gerngroßdeutscher Individuen mit einseitigem politischen Bewusstsein und  gepflegter Kurzhaarfrisur fraglos eine Herausforderung für eine solche Demokratie bedeutet.&lt;br /&gt;Eine nachhaltige Lösung propgagiert der internationale Soziologe Prof. Hassler in seinem Buch „Das Hakenkreuzworträtsel“.&lt;br /&gt;Seinen Beobachtungen zufolge findet sich keine andere Untergrundkultur, in der aus Analphabetismus, spätgermanischem Faustrecht und völkischer Verklärung in Verbindung mit Alkohol ein derart übersteigertes kollektives Selbstbewusstsein resultiert.&lt;br /&gt;Irrationalerweise rechnet sich der arbeitslose alkoholkranke Arier ohne Schulabschluss auch heute noch der Herrenrasse zu.&lt;br /&gt;Hassler, der vor allem durch seine vielfach zitierte Aussage: „Mit tut jede schwere Kindheit leid, die einen Nazi hatte.“ bekannt wurde, plädiert heute dafür, den Neonazi als eine bedrohte Volksgruppe zu betrachten, dessen unzeitgemäße politische Lebens- und Denkweise (Hassler spricht vom Denken in den Grenzen von 1937) er für schützenswert erachtet.&lt;br /&gt;Aus diesem Grund fordert er rückhaltlose Toleranz für ausgeprägtes Dummdeutschtum.&lt;br /&gt;Sich der gesellschaftlichen Kontroverse seines Ansatzes vollauf bewusst, bietet  Hassler jedoch auch einen realistischen Lösungsansatz: Sein Augenmerk liegt auf den gegenwärtigen Investitionen zur Resozialisierung straffällig gewordener Neonazis, die in der Zeit zwischen dem Verprügeln von Ausländern, Linken,  Gröhlen von Hetzparolen und Tragen verfassungsfeindlicher Symbole  Töpfern, Musik machen, und gemeinsam mit ihren Betreuern in den Urlaub fahren, um bessere Menschen zu werden.&lt;br /&gt;Hassler schlägt, schlägt vor, diese Gelder stattdessen in den Bau eines Reservates zum Schutz dieser bedrohten Minderheit zu investieren.&lt;br /&gt;In Zusammenarbeit mit dem sozialfaschistischen Institut hat der Soziologe für das Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin Tempelhof das Modellreservat Großgöring entworfen. Umgeben von deutschen Eichen sollen dort Reihenhaussiedlungen entstehen, die ausschließlich rechten Skinheads vorbehalten sein werden.&lt;br /&gt;In diesem Sinne wird auch auf ein ansprechendes, zielgruppengerechtes Ambiente geachtet. So ist zur Pflege folkloristischen Bewusstseins angedacht, jede Küche innerhalb der Siedlung mit einer SS Ecke aus rustikaler Eiche auszustatten.&lt;br /&gt;Desweiteren sollen strenge Regeln, wie sie dem Freund großdeutschen Brauchtumes eine Freude sind, das Leben in Großgöring bestimmen, wo die Anwohner anzünden dürfen was sie wollen, solange sie es danach selber wieder aufbauen. Auch andere liebgewonnene Freizeitbeschäftigungen werden die Anwohener nicht missen müssen. Gesellschaftlich diskreditierte Sportarten wie Türkenklatschen oder Zeckenboxen werden innerhalb des Reservates gepflegt werden können. Allmorgentlich werden die Anwohner im Rahmen eines großen Kuli- und Fellachenbingos die Rolle rassisch minderwertiger Individuen untereinander auslosen, die dann den Rest des Tages durch die Straßen gejagt werden. Und abends, wenn er froh ist, kein Neger mehr sein zu müssen, trinkt und lacht der Skinhead mit den Kameraden, die ihn im Krankenhaus besuchen. Das stärkt den Gemeinschaftssinn.&lt;br /&gt;Auch allseits beliebte Fackelzüge und Kundgebungen wird es geben, darüber hinaus ein speziell einseitiges Angebot an Kursen wie „Grüßen aber richtig“ und „Holocaustleugnen für Anfänger“. Regelmäßige Bücherverbrennungen werden möglich sein, gelten aber alsunwahrscheinlich, weil dazu irgend ein Anwohner zumindest ein Buch besitzen müsste.&lt;br /&gt;Bei der Errichtung Großgörings setzt Dr. Hassler auch auf Kooperation mit der Wirtschaft. Ein namhafter auf Baseballschläger spezialisierter Sportgerätehersteller, eine Brauerei, die Hundeschule Blondi und ein deutscher Spezialitätenlieferservice mit Schwerpunkt Kartoffelsalat und Würstchen haben ihre Unterstützung bereits zugesagt.&lt;br /&gt;Der Soziologe rechnet auch mit Zuspruch und Verständnis seitens der Industrie, und innerhalb von Großgöring, wo Deutsche bei Deutschen kaufen werden, mit nazifreundlichen Preisen, beispielloser Kulanz und anstandsloser Rücknahme von Mengele-Exemplaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Goßgöring verspricht eine Leuchtfeuer gesellschaftlicher Toleranz zu werden, wo neofaschistische Aggressoren zu  autokraten Gewaltselbstversorgern werden , alles außerordentlich deutsch und Ignorranz kein Problem sondern ein Lebensgefühl ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne: Üben Sie Toleranz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sagen Sie den Nazis, dass sie schon mal packen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;........&lt;style&gt;&lt;br/&gt; &lt;!--&lt;br/&gt;  @page { margin: 2cm }&lt;br/&gt;  P { margin-bottom: 0.21cm }&lt;br/&gt; --&gt;&lt;br/&gt; &lt;/style&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: right; font-family: Times New Roman,Times,serif;"&gt;&lt;pre&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;© christian von aster&lt;br /&gt;überarbeitet 270109&lt;/span&gt;&lt;/pre&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-2986154648593560445?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/2986154648593560445/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=2986154648593560445' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/2986154648593560445'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/2986154648593560445'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2009/02/kleine-integrative-satire.html' title='Kleine Integrative Satire'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-3965137336974524851</id><published>2008-04-23T17:27:00.000+02:00</published><updated>2008-04-23T17:28:18.552+02:00</updated><title type='text'>generelle Gedanken zur gegenwärtigen Gewaltkultur</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;DAS GROßE YOUTUBE-GRUNDSCHULKICKBOXEN&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Funk und Fernsehen weiß ich, dass Anwendungsgebiete und Darreichungsform jugendlicher Gewalt sich immer weiter entwickeln. Allein in der Bildzeitung werfen junge Menschen sich ständig gegenseitig vom Balkon, weil sie einfach nichts besseres zu tun zu haben scheinen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Mir ist das ein wenig fremd. Wahrscheinlich weil ich nie das Bedürfnis hatte, James Finchers „Fight Club" (nach der Romanvorlage von Chuck Palaniuk) nachzuspielen. Heute machen die jungen Leute sowas ja ständig, und die Schulhöfe heute müssen, wenn wir alles glauben, was man &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;schreibt, altrömischen Gladiatorenschulen ähneln. Der Gewaltmechanismus dort scheint universal. Da werden Moves von X-Box oder Playstation auf Realitätsnähe überprüft, Besitzverhältnisse von Markenkleidung neu definiert oder erste Mannbarkeitslorbeeren erprügelt. Und das trotz Boot-Camps, Arbeitslager und Supernanny. Inzwischen müssen die jungen Leute bereits die Schule schwänzen, damit sie in der Zeit&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Kickboxstunden nehmen und sich im Ernstfall verteidigen können.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;So lange desorientierte junge Menschen sich jedoch lediglich gegenseitig verprügelten, war das in Ordnung. Inzwischen zieht Jugendgewalt allerdings Kreise und neben dem großen Prozentsatz deutscher Schüler, der sich zu Unterhaltungszwecken auf Youtube verprügeln lassen muss, erwischt es jetzt mitunter auch unbescholtene Bürger. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Und das lässt sich freilich in Schlagzeilen feiern. Ohne brutalmarodierende&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Grundschüler,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Ubahnchaoten, Steineschmeißer und Maulhaukasper wäre unsere ausrufungszeichenorientierte Schlagzeilengesellschaft gar nicht mehr denkbar. Ständig muss gewarnt und gemahnt werden. Angst macht Auflage, und irgendwie scheint es, als bräuchte die Gesellschaft regelmäßig die Fresse poliert, um sich darüber aufregen zu können. Gewalt wird eben überall da ausgeübt, wo man sie als lohnend empfindet, und eine Bombe die explodiert ist eben spannender als eine, die entschärft wird. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Der leicht zugänglichen Presse zufolge müssen jedenfalls etwa 90% der Jugendlichen blutdürstige Pschopathen sein. Beliebt sind in diesem Zusammenhang, bei denen man sich, basierend auf der aktuellen Gewaltschlagzeile versiert dazu äußern darf, ob es nun schlimmer ist von Skinheads, Ausländern oder Autonomen verprügelt zu werden.&lt;/p&gt;          &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Für mich persönlich kann ich feststellen, dass Gewalt mir grundsätzlich unangenehm ist. Egal von wem sie ausgeübt wird. Desweiteren muss ich zugeben, dass es mir in der Regel mehr liegt, wenn jemand verprügelt wird, der nicht ich ist. In meinem Leben habe ich darum bisher auch eher nur in homöopathischen Dosen aufs Maul bekommen: In jungen Jahren springerstiefelte ein Skinhead mich unter dem Jubel sparsam frisierter Kollegen und einem fadenscheinigen Vorwand&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;den Kopf, und vor knapp einem Jahr durfte ich fünf sturzbetrunken jungen Südländern beim Frustrationsabbau behilflich zu sein und ihnen, nach dem man sie nicht in einen Club gelassen hatte, ein Gesicht für einen beherzten Faustschlag zur Verfügung stellen,. Falls mir jetzt noch der Sinn nach etwas autonomer Gewalt steht, muss ich mir nur ein Thor Steinar Leibchen überziehen und im falschen Teil der Stadt spazieren gehen.&lt;br /&gt;Doch obwohl ich ein Streetfightjungfrau bin, habe ich durchaus eine Meinung zum Thema Gewalt, die am ehesten einem Ausspruch Isaac Asimovs entspricht: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style=""&gt;Fähigkeit &lt;/i&gt;ist allerdings lernbar.&lt;br /&gt;Insofern man Vorbilder hat.&lt;br /&gt;Und zwar solche, die nicht auf You-Tube Kickboxen...&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;© christian von aster&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-3965137336974524851?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/3965137336974524851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=3965137336974524851' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/3965137336974524851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/3965137336974524851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2008/04/generelle-gedanken-zur-gegenwrtigen.html' title='generelle Gedanken zur gegenwärtigen Gewaltkultur'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-4925700701182984584</id><published>2008-03-02T23:29:00.000+01:00</published><updated>2008-03-02T23:30:01.644+01:00</updated><title type='text'>THE WONDERFUL WORLD OF SPAM</title><content type='html'>&lt;p class="blogSubject"&gt;               THE WONDERFUL WORLD OF SPAM                                             &lt;/p&gt;                               &lt;p class="blogContent"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;oder&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;Danke, mein Penis ist lang genug&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Der Besitz eines Computers prädestiniert für Probleme. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Denn selbst wenn alle angeschlossenen Geräte irgendwann funktionieren, gibt es am Ende noch das Internet! Und dort warten viele neue Freunde, wie etwa Jessica42, Mona938 und Uschi WeissderDrahtwienoch, die uns auf ihrer Homepage ständig neue Bilder von sich zeigen wollen. Aber dort im Netz gibt es auch noch andere Leute. Menschen, die das ehrliche Bedürfnis haben zu helfen! Zum Beispiel 23987@aol.com, der mir heute ein buntes Tablettenpacket schnüren wollte: 10 Sorten putzige Pillen und many many others. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Doch in Anbetracht der Tatsache, dass weder Jessica noch Mona mir damals auf meine Mails geantwortet haben, habe ich auch darauf verzichtet, 23987 zu fragen, ob das sein Vor- oder Nachname ist. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich werde ihm wohl überhaupt nicht zurückschreiben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Schräg gegenüber ist schließlich eine Apotheke. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Andere charmante Leute sind rund um die Uhr bereit, mir bei meinen Problemen mit hässlichen Pop-Ups zu helfen, die sie mir allerdings vorher selber schicken. Das bedeutet, dass sich auf einem Monitor ein Fenster öffnet, in dem man mich fragt, ob ich das Öffnen von Fenstern nicht irgendwie unterbinden möchte. Genaugenommen hat das etwas von einem Oberschenkelsteckschuss dessen Schütze freundlich fragt ob man in Zukunft nicht vielleicht doch lieber nicht angeschossen werden würde. Auf einer etwas höheren Ebene ist die ganze Geschichte ein beinahe globales Gleichnis, das in etwa einem Krieg entspricht, den man führen muss, um in Zukunft keine Kriege mehr zu führen. Soll ja aber auch schon passiert sein. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Aber Gott sei Dank lassen die Dinger sich ja schnell wegklicken. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;All das vermochte ich recht zügig hinter mir lassen, ganz im Gegensatz zu den Mails der Leute, die sich regelmäßig besorgt nach meiner Penislänge erkundigten. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich gebe zu, ich habe ein wenig darüber nachgedacht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Als dann aber derlei besorgte Erkundigungen auch die Mailboxen weiblicher Bekannter füllten, begann ich, das ganze weniger persönlich zu nehmen. Die hierdurch gewonnene Freizeit verwendete ich auf ein kleines Rechenexempel, dass mich zu einem bemerkenswerten Ergebnis kommen ließ: Ein winzig kleines männliches Dingens, das sich für jede irgendwo eingehende freundliche Verlängerungsmail automatisch um ein Zentimeterchen verlängert, würde dementsprechend innerhalb zweier Tage bis zum Mond reichen. Das ist zwar wirklich beeindruckend, aber irgendwie auch nicht sinnvoller als sich selbst beschimpfende Pop-Ups und genaugenommen Quatsch. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Das klingt an dieser Stelle vielleicht hart.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Aber ich bin eigentlich kein schlechter Mensch. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Und wahrscheinlich sind Jessica, Mona, der Pillenmann, Herr Pop-Up und die Kollegen von Penisverlängerung es auch nicht. Aber insgeheim wäre es mir dennoch ein Bedürfnis, all diese Leute zumindest virtuell mal miteinander bekannt zu machen. Die Vorstellung, dass Jessica und Mona sich im Widerschein zahlloser Pop-Ups die Pillen von 23987 einwerfen, während der Penisdiscounter, die neuesten Bilder der beiden Ollen anschauend, diesem noch ein Stückchen auf den Dödel schraubt, erfüllt mich nämlich irgendwie mit tiefer Genugtuung!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Davon ab frage ich mich jedoch ernsthaft, ob mir so ein kleines zusätzliches Zentimeterchen wirklich schaden könnte...&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;span style="font-size: 8pt;" courier="" new=""&gt;© christian von aster&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-4925700701182984584?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/4925700701182984584/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=4925700701182984584' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/4925700701182984584'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/4925700701182984584'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2008/03/wonderful-world-of-spam.html' title='THE WONDERFUL WORLD OF SPAM'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-488681715013521776</id><published>2008-02-06T08:57:00.000+01:00</published><updated>2008-02-06T08:59:25.678+01:00</updated><title type='text'>MARTYRIUM BRAUNSCHWEIGENSIS</title><content type='html'>Mit freundlicher Unterstützung der deutschen Bahn    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Berlin-Seesen. Ich erwarte nicht, dass Sie von zweiterem schon einmal gehört haben. Aber seien Sie versichert: es ist, wie so viele andere Strecken, auf denen deutschbahniges Schienenwerk erglänzt, eine Strecke voller Tücken. Und das, obwohl nur einmal umgestiegen wird. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Dieses Umsteigen aber hat es in sich!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Doch fahren wir fort: Ob auch pünktlich abgefahren, gelingt es dem ICE auf der Strecke eine gewisse Verspätung zu erwirtschaften. Damit aber haben wir gerechnet und es gibt nichts, das uns weniger erstaunen würde. Wir sind schließlich keine Anfänger.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Bahn jedoch hält auch für ihre abgeklärtesten Insassen noch Überraschungen bereit… &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Wie sie nun von jenen üblen Störungen in diesen schrecklichen Streckenabschnitten erzählt, da weckt die warme, ehrliche Stimme des Zugführers beinaheVerständnis in uns. Wir fühlen uns sicher und geborgen, und das sogar zweisprachig.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ein verspäteter Zug aus Leipzig wäre Schuld, säuselt unser Zugführer weiter, die Anschlusszüge jedoch würden ausnahmslos warten und überdies wäre die Verspätung minimal.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Er sagt es so souverän, wirkt dabei so glaubhaft, dass ich das erste Mal seit langem das Gefühl habe, dass sich bei der Bahn etwas getan hat und der Kunde hier plötzlich etwas wert wäre.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;In der sicheren Gewissheit, dass alle Anschlusszüge warten, lehne ich mich zurück und spüre irgendwie, das alles gut werden wird.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt; Den Umsteigebahnhof, den lieblichen Braunschweiger Hauptbahnhof erreichend, bewege mich aus dem üblichen Reflex heraus ein wenig schneller, um schlussendlich die schmucke Rückseite meines, sich allmählich entfernenden Anschlusszuges gebührend betrachten zu können. Das ist ja alles durchgestylt. Eine hübsche Rückseite, rot und rein und darüber hinaus ganz allmählich kleiner werdend.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ein einziger Blick auf meine Uhr verrät mit, wie lange jener Zug gewartet hat; eine Zeitspanne von null, nada, nixi, Nullinger. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ein Mensch, der sich selbst gern reden hört, wird in einem solchen Fall wehenden Rockschoßes die nächste Beschwerdestelle ansteuern um seinem Unmut Luft zu machen. Ich bin da einfach gestrickt und rumpelstilze mich am nächsten Infoschalter in Pose.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die dort anzutreffenden Damen haben ihr Rumpelstilzchentraining trefflich absolviert. Mein herausgemoserter Unmut zerschellt an einer massiven Mauer brutaler Freundlichkeit. Mit ihr im Hintergrund werden mir verschiedene Erklärungsangebote gemacht, unter anderem der, dass der Zugführer womöglich nur versehentlich durchgesagt habe, dass die Anschlusszüge warten werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Laut Computer nämlich sei nie vorgesehen gewesen, dass der von hinten so beschauliche Zug warten sollte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Angestrengt schauen die Amazonen ewiger Freundlichkeit auf ihren Bildschirm und reichen mir schlussendlich lächelnd die Karte des Kundenservices.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich stehe da und habe die schaurige Vermutung, dass die Bahn tatsächlich im Begriff steht, eine ganz eigene Form von Humor zu entwickeln. Ich stelle mir vor, wie der Zugführer nach der Durchsage hämisch lachend in seiner Kabine zusammenbricht. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Als nächstes werden sie einem im Speisewagen das Essen ohne Besteck servieren, während Kontrolleure zu entwertende Fahrkarten verbrennen um die ehemaligen Inhaber des Schwarzfahrens zu bezichtigen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Für Gedanken dieser Art hätte ich durchaus noch Zeit. Der nächste Zug geht in einer Stunde.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Eine Stunde, werden sie sagen, das ist doch nichts. Aber ich erinnere sie daran, dass ich mich in Braunschweig befinde. Der Hauptbahnhof dieser Stadt ist ein Ort, an dem sich niemand länger als nötig aufhält, was vielleicht auch die überstürzte Flucht des Zugführers mitsamt meinem Anschlusszug erklärt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;In diesem Zusammenhang aber dämmert mir ganz allmählich, was für ein perfides System hinter dem Ganzen steckt: Bei der Braunschweiger Verspätungsstrategie handelt es sich ganz offensichtlich um eine Maßnahme zur zwangsweisen Bahnhofsvitalisierung. Verspätungen werden seitens der Bahn geschickt arrangiert, um den Geschäften innerhalb dieses tristen Bahnsarkophags Kunden zuzuführen und der Braunscheiger Bahnhofswirtschaft zum Aufschwung zu verhelfen!&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Natürlich gegen entsprechende Anteile. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Das dürfte schon nicht unrentabel sein, wenn man überlegt, wozu 200 zwangswartende Fahrgäste auf einem Bahnhof neigen. Von Zeitungskauf bis Stoffwechsel ist da einiges zu holen. Wahrscheinlich besteht schlussendlich die halbe Braunschweiger Bevölkerung aus Gestrandeten, aus Bahnbrüchigen, deren Anschlusszug niemals kam und die so zu einem Teil jener Stadt wurden, die vor hundert Jahren wahrscheinlich lediglich aus einem Bahnhof bestand.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Mich schaudert bei dem Gedanken, in Bälde Braunschweiger zu sein.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich hoffe auf den nächsten Zug, während ich mit einem Cafe die Braunschweiger Wirtschaft ankurbele, Arbeitsplätze sichere und von der Bedienung erfahre, dass an diesem Bahnhof noch nie ein Zug gewartet hat.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Vielleicht ist es aber auch anders. Womöglich bedeutet „warten“ in dieser Gegend etwas anderes als dort wo ich herkomme. „Warte auf mich“ entspräche hier dann in etwa „Geh schon mal vor“, „er hat jahrelang auf sie gewartet“ würde in etwa „ er ist mehrere Jahre vor ihr geflohen“ bedeuten und ein Wartezimmer würde zu einem Raum, aus dem man Leute schnellstmöglich verjagt. Mit Hilfe von derlei sinnentleerten Gedankenspielen stehe ich es durch, mein Martyrium Braunschweigensis, und nach einer Stunde massiven Unterstützens des Wirtschaftsstandortes Braunschweig-Hauptbahnhof naht schließlich doch jener Zug, der mich tiefer in die niedersächsische Provinz tragen und mein Leben verändern wird.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Er hält sogar, hält zur vorgesehenen Zeit am angekündigten Bahnsteig. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Nicht dass das ungewöhnlich wäre, aber wie ich bereits andeutete, befürchte ich ja, dass die Bahn ein gewisses Maß an, ich möchte sagen beängstigenden Humor, zu entwickeln scheint.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Doch während ich einsteige, ist nichts davon zu bemerken. Da ist weder ein Kontrolleur mit Clownsnase, noch ein Furzkissen auf meinem Sitz. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Erschöpft hernieder sinkend vergegenwärtige ich mir noch einmal die Erkenntnisse der vergangenen Stunde, ihre Bedeutung für das Braunschweiger Stadtbild und die örtliche Kultur, deren Basis der Import unfreiwillig Wartender und ihre Ressourcen darstellen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich bin eine Stunde zu spät.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Doch in fünf Minuten soll dieser Zug abfahren. Kann es tatsächlich sein, dass sich die Bahn an diesem Tag tatsächlich einen letzten Scherz verwehrt und mir keine weiteren Steine in den Weg legt? Es scheint beinahe so. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Ich sinke einmal mehr in meinem Sitz zurück, wähne mich einmal mehr in jener trügerischen Sicherheit, wie sie im Inneren eine Wagons der deutschen Bahn grundsätzlich völlig fehl am Platz ist.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Dann ist er gekommen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Der Zeitpunkt der Abfahrt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Oder sollte ich besser sagen „der theoretische Zeitpunkt der Abfahrt“? Womöglich auch „der Zeitpunkt der theoretischen Abfahrt“? Das Ergebnis ist das gleiche: der Aggregatzustand des Zuges ist stehend, derweil er fahrend sein sollte.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die souveräne Stimme des Zugführers vermeldet, dass die Abfahrt des Zuges sich um einige Minuten verzögert, da noch auf Anschlussreisende gewartet werden müsse.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Und milde lächelnd nehme ich auch die zusätzliche Verspätung ohne Aufpreis noch in Kauf.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Vor kaum einer Stunde hatte ich mich in diesem Bahnhof in dem nie ein Zug wartete, ob dieses Umstandes beschwert.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Und nun wartete direkt unter mir der wohl erste Zug in der Geschichte des Braunschweiger Bahnhofs. Fortan, würde niemand hier mehr stranden. Reisende würden in die Arme ihrer Liebenden heimkehren, zurück zu ihren Familien, denn von nun an würden die Züge warten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich hatte dieser Braunschweig ein neues Gesicht verliehen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Braunschweig, dessen Einwohner eigentlich nur auf ihren Anschlusszug warten…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;© christian von aster&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-488681715013521776?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/488681715013521776/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=488681715013521776' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/488681715013521776'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/488681715013521776'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2008/02/martyrium-braunschweigensis.html' title='MARTYRIUM BRAUNSCHWEIGENSIS'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-2862046242922477571</id><published>2007-07-14T00:43:00.000+02:00</published><updated>2007-07-14T00:48:13.407+02:00</updated><title type='text'>WELCOME TO WORKWORLD</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Sind Sie arbeitslos?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Gehören &lt;span style="color: black;"&gt;auch Sie&lt;/span&gt; zu den Millionen Menschen, die Tag für Tag daheim sitzen und nichts mit sich anzufangen wissen?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Fühlen auch Sie sich ausgegrenzt und in das soziale Abseits gedrängt?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Das muss nicht sein!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Instant Jobs ltd. bietet Ihnen die Möglichkeit, ihren tristen Alltag hinter sich zu lassen und ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu werden! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Wir haben Arbeit für jeden, in jedem Bereich, auch ungelernte Kräfte. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Keine Mittelsmänner, keine Zeitarbeitsfirmen. Nur gute ehrliche Arbeit!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Mit Hilfe der Bundesregierung hat Instant Jobs ltd. &lt;i&gt;das&lt;/i&gt; Konzept entwickelt, mit dessen Hilfe sich das globale Problem der Arbeitslosigkeit im Laufe weniger Jahre komplett lösen wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Erste Erfolge zeigen sich bereits in den Statistiken:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;WORKWORLD ist das Zauberwort, der magische Ort, an dem all das möglich wird, wo ausnahmslos jeder den Job bekommen kann, den er will!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Ob Handwerk, akademische Berufe oder Kunst, &lt;i&gt;alles&lt;/i&gt; ist möglich. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Sie sind ihres Glückes Schmied! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Ihre Durststrecke ist vorbei!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Auch Sie müssen nicht länger Teil einer traurigen Statistik sein!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Für nur 17,00 € erhalten Sie ein Tagesticket für den Workworld- Arbeitspark und haben damit auf unserem Gelände die freie Auswahl zwischen vier Dutzend Berufen! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Für nur 8,00 € zusätzlich können Sie ein Diplom oder einen Workworld Studienabschluss erwerben. Workwold Doktortitel und Professuren runden die Qualifikationspalette ab. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Und der Clou: Zu jedem erstandenen Abschluss gibt es eine Urkunde mit ihrem eigenen Namen, die sogar mit nach hause genommen werden darf!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Bringen Sie Freunde mit und erhalten Sie eine Gruppenermäßigung!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Lösen Sie&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Wochen- oder Monatskarte oder sogar ein Jahres-Abo und erhalten Sie neben einer geregelten Arbeitszeit (Acht Uhr morgens bis Fünf Uhr abends) Vergünstigungen in allen parkeigenen Hotelanlagen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Im Preis inbegriffen ein Menü pro Tag in der Kantine ihres temporären Arbeitsgebers!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Genießen Sie für die Dauer Ihres Aufenthaltes kompletten &lt;span style="color: black;"&gt;Kündigungsschutz&lt;/span&gt;, außerordentliche Aufstiegschancen und funktionierende Gewerkschaften!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Gegen eine kleine Gebühr erhalten Sie sogar die Möglichkeit, an Sonderveranstaltungen teilzunehmen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;- Dienstag ist Tarifverhandungstag, &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;- Donnerstag Streiken für Fortgeschrittene (für den Anfängerkurs bitte anmelden).&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;- Jeden Freitag: gesellige Betriebsratswahl.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;- Und darüber hinaus: Mobbing auf Wunsch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Ihr Gehalt wird Ihnen in Workworlddollar ausgezahlt, die Sie am Ausgang gegen interessante Prämien tauschen können.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: 120%;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Hier einige begeisterte Stimmen von Besuchern:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: 120%;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Klaus Menzel (42), Schlosser aus Bottrop:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText" style="line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Ich war 14 Jahre ohne Arbeit. Drei Tage in Workworld haben das geändert. Für nur 51,00 Euro durfte ich wieder an meinen alten Maschinen stehen. Ich habe in der Zeit 95 Workworlddollar verdient, die ich am Ausgang gegen eine Taschenlampe und einen Flaschenöffner tauschen durfte. Ich fühle mich gut, und werde sicher&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;wiederkommen. Toll, dass so etwas überhaupt möglich ist!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;h1 style="line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Rainer Werner Ratdke (29) aus Berlin&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h1&gt;  &lt;p class="MsoBodyText" style="line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;„Ich hatte noch nie Arbeit. Nachdem ich damals die Hauptschule abgebrochen hatte, hat sich das einfach nicht ergeben. Aber letztes Jahr haben meine Eltern mir zum Geburtstag eine Woche in Workworld geschenkt! Das war aufregend, zwei Tage lang habe ich jeden Tag etwas anderes probiert und den Rest der Woche krankgefeiert. Mit dem Krankengeld kam ich am Ende auf 230 Workworlddollar. Dafür hab’ ich eine Schirmmütze, ein Schüsselbändchen und einen Laserpointer bekommen. Danke Workworld!“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen, werden auch sie wieder ein nützliches Mitglied der Gesellschaft. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;WORKWORLD erwartet Sie.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;Noch Fragen? Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne ausführlich.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center; line-height: 110%;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 14pt; font-family: Arial; color: rgb(204, 0, 0);" lang="EN-GB"&gt;WORKWORLD. The place, where even YOU can get a job!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 120%;"&gt;&lt;span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2" style="text-align: center; line-height: 110%;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 7pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;(Am Wochenende geschlossen. Workworlddollar werden in den parkeigenen Hotelanlagen nicht als Zahlungsmittel akzeptiert. Der Besucher tritt alle Rechte an der von ihm geleisteten Arbeit ab. Darüber hinaus ist er verpflichtet, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;sich selbst im Vorfeld seines Besuches hinreichend zu versichern)&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: 8pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2" style="text-align: center; line-height: 110%;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 8pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoBodyText2" style="text-align: center; line-height: 110%;" align="center"&gt;&lt;span style="font-size: 8pt; font-family: Arial;"&gt;©2007 christian von aster – &lt;a href="http://www.vonaster.de/"&gt;www.vonaster.de&lt;/a&gt; - &lt;a href="http://www.myspace.com/vonaster"&gt;www.myspace.com/vonaster&lt;/a&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-2862046242922477571?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/2862046242922477571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=2862046242922477571' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/2862046242922477571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/2862046242922477571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2007/07/problemlsendes-denken.html' title='WELCOME TO WORKWORLD'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-644314013587164298</id><published>2007-04-26T00:47:00.000+02:00</published><updated>2007-04-26T00:48:13.405+02:00</updated><title type='text'>OPERATION PREIS</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;oder &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;das Arcor-Komödienstadl zu Gast in Berlin&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Vor nunmehr einem knappen halben Jahr beschloss ich, mein kläglich analoges Online-Dasein zu ändern. Unbedarft wie ich war, ließ ich mich für dieses Vorhaben vom Fernsehen inspirieren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch weder Freenet-Hühner noch Lycos-Dalmatiner vermochten mich zu überzeugen. Schließlich wollte ich eine DSL Flatrate und nicht in den Zoo. Und so war es schließlich die Firma Arcor, die den Zuschlag bekam. Ihre Kampagne trägt den wohlklingenden Namen OPERATION PREIS und ihr zentraler Aspekt ist ein vertrauenswürdiger Chirurg, der auf Plakaten und in Fernsehspots die Preisschere ansetzt, um dem Zuschauer die radikal kundenfreundliche Preispolitik vor Augen zu führen, welche die Firma vermeintlich praktiziert. Aber Pusteblume. Doch dazu später mehr. Die Rolle dieses chrirurgischen Hochstaplers ist nicht zufällig gewählt. Der Konsument wird mit einem vermeintlich studierten Mediziner konfrontiert, der sein Leben durch einen lang geübten Schnitt schöner machen kann. Tückisch. Und auch ich war bereit, mir meine Mandeln, meinen Blinddarm und was immer nötig war von ihm entfernen zu lassen... &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mein Weg führte mich also direkt zu einer Arcor Wegelagererstation, die eine emsige Schwesternhelferin in einer Saturn Hansa Filiale aufgeschlagen hatte. Wäre ich kritisch und nicht von Dr. Brinkmann geblendet gewesen, mir wäre die allzu deutliche Parallele zu mittelalterlichen Scharlatanen aufgefallen, die, aus Angst, man könnte ihnen ihr vermeintliches Wundertonikum samt Flasche rektal zurückerstatten,&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;keinen Ort zwei Mal bereisen. Ich aber schwebte auf einer Wolke multimedial erzeugten Vertrauens zum Pult der blauroten Schwesternhelferin, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;um mein Kreuz bei Arcors vielgepriesenem „Rundum-Sorglos Paket“ zu machen.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Rundum Sorglos scheint jedoch dort wo ich herkomme etwas anderes zu bedeuten als bei Arcor. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch als ich den digitalen Wundertinkturstand verließ, war ich noch immer überzeugt, das richtige getan zu haben. Und als ich heimfuhr, meinte ich meinen Teil der Arbeit getan. Die vier bis sechs Wochen Wartezeit, welche die Firma sich eingeräumt hatte, schienen mir ein kaum ernstzunehmendes Ärgernis. Aber auch unter vier bis sechs Wochen versteht man bei Arcor etwas anderes als im Rest der Welt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich gehe inzwischen davon aus, dass man sich einfach verschrieben hat. Inzwischen ist nämlich ein halbes Jahr vergangen. ‚Vier &lt;i style=""&gt;mal&lt;/i&gt; sechs Wochen’ statt ‚vier &lt;i style=""&gt;bis&lt;/i&gt; sechs Wochen’. Diese Zeit aber verging nicht, ohne dass die Firma Arcor mich regelmäßig ihrer aufrichtigen Freundschaft versichert hätte. Jeden Monat bekomme ich einen kumpeligen Brief, dessen Text sich auf zweierlei reduzieren lässt: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;1.) Ach Du, wir haben technische Probleme. Das tut uns furchtbar leid, aber wir melden uns, wenn sich was ändert. Und &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;2.) Hey, natürlich sind wir bereit, Dich für deine entstandenen Mehrkosten zu entschädigen. Allerdings nur solange uns das nichts kostet.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Diese köstlichen Spaßmacher - &lt;i style=""&gt;denn um diese handelt es sich ganz augenscheinlich&lt;/i&gt; - bieten mir ernsthaft an, dreißig Euro meiner ersten Arcor Rechnung zu übernehmen. Auf keinen Fall aber mehr. Eine Großzügigkeit die mich beinahe beschämt, zumal ich durch geschickte Investition dieser 30 Euro sicher innerhalb einiger Jahre die wenigen hundert Euro wieder reinbekommen könnte, welche die Verzögerung des in Aussicht gestellten Tarifs mich bis heute gekostet hat. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Man sollte übrigens nicht denken, dass sich auf den Inkompetenzerklärungen der Firma eine Kontaktnummer befände. Allenfalls eine kostenpflichtige Hotline. Ja, „Service“ und „Dienstleistung“ werden bei Arcor großgeschrieben und dann entschieden durchgestrichen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber wenn man sonst keine Freunde hat, dann freut man sich zumindest über die regelmäßige Post. Und ich kann mir ernsthaft vorstellen, dass die allmonatliche Arcor-Vertröstungsdepesche ein einsames hochsuizidales Individuum über drei Jahre hinweg trösten und vom letzten Schritt abhalten kann. Doch ob ich auch diese sozialpsychologische Komponente durchaus schätze, muss ich mich davon doch ausnehmen. Ich nämlich bin lediglich einer von der Sorte, der das haben will, was er bestellt hat - &lt;i style=""&gt;was da wo ich herkomme übrigens vollkommen üblich ist&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Bei Arcor anscheinend nicht. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Augenscheinlich lässt sich eine DSL Flatrate eher beim Hütchenspielen gewinnen, als bei Arcor in Auftrag geben. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wenn aber jemand etwas verkauft, was er gar nicht hat, ist das letztendlich nichts anderes als Betrug.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Aber vielleicht meint Arcor das alles gar nicht böse. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Womöglich stammt die Firma bloß aus irgendeinem zurückgebliebenen Hinterlandstaat, wo man sich für das Erfüllen von Verträgen vier Jahre Zeit lässt und statt mit Geld auch mit Kartoffeln bezahlen kann.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mein persönliches Dilemma schmälert das allerdings nicht. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Und wenn ich dem Bild mit dem Chirurgen treu bleibe, dann liege ich inzwischen im übertragenen Sinn seit vier Monaten mit einem Blinddarmdurchbruch auf dem Arcor OP-Tisch und warte, wodurch die OPERATION PREIS ein ganz neues Gesicht bekommt, lohnt eine Operation doch in der Regel bloß, solange der Patient noch lebt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber auch das ist dort wo diese Leute herkommen vielleicht anders…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich will jedoch nicht weiter fremde Gepflogenheiten verhöhnen, möchte jedoch für den unbedarften deutschstämmigen Konsumenten ein paar kleine Orientierungshilfen im Umgang mit der Firma Arcor aufzeigen: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;- „Rundum Sorglos“ bedeutet bei Arcor „ein halbes Jahr Ärger“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;- „vier &lt;i style=""&gt;bis&lt;/i&gt; sechs Wochen“ meint dort „vier &lt;i style=""&gt;mal&lt;/i&gt; sechs Wochen“&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;- wenn sie wollen, können sie bei Arcor auch mit Kartoffeln bezahlen&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;- wenn sie wirklich keine DSL Flatrate haben möchten, sollten sie am besten zu Arcor gehen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die können das und sind quasi die besten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Diese wenigen Punkte dürften einige Missverständnisse vermeiden helfen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Erstaunlicherweise hat die Kartoffelfirma es geschafft, als Trikot-Sponsor von Hertha BSC Berlin zu agieren. Ich weiss jedenfalls woran es liegt, wenn der Verein ein halbes Jahr lang kein Tor schießt…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zum Abschluss bitte ich den geneigten Leser, sich vor Augen zu führen, wie viele zigtausend Leute der blau-rote Verein auf diese Weise seit wie vielen Monaten schon verarscht. Kaum nämlich dass dies getan ist, dann ist man geneigt dem prägnanten Schlusssatz des Arcorwerbespots beizupflichten: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Chef, so leicht macht Ihnen das keiner nach…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;!--[if !supportEmptyParas]--&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-644314013587164298?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/644314013587164298/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=644314013587164298' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/644314013587164298'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/644314013587164298'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2007/04/operation-preis.html' title='OPERATION PREIS'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-7428567173376452945</id><published>2007-04-08T21:35:00.000+02:00</published><updated>2007-04-08T21:36:42.944+02:00</updated><title type='text'>Neulich bei den Thermopylen</title><content type='html'>oder Asterchen, kommst du ins Kino...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;"300". Voila. Ein Film, auf den ich mich zugegebenermaßen sehr lange gefreut habe. Ich bin ein Freund der Graphic Novels von Frank Miller, habe Sin City sehr genossen und wollte mich auch hier redlich vergnügen. In diesem Zusammenhang gestehe ich, ebenso ein Faible für gut inszenierte graphische Gewalt wie auch Sexualität zu haben. Alles in allem, keine schlechten Voraussetzungen,  mich mit 300 Spartanern auf den Weg zu machen, um auf dem Thermopylen-Pass einer erdrückenden persischen Übermacht zu trotzen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Womit wir bei der Handlung wären.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mitten in der Antike nahert sich ein übermächtiges persisches Heer unter dem perischen Großkönig Xerxes Griechenland, um dieses zu erobern. Obwohl man nicht willens ist, sich ihm zu unterwerfen, sind die Griechen, allen voran die Stadt Athen, aufgrund verschiedener politischer Verwicklungen auch nicht willens, sich dem nahenden Heer in den Weg zu stellen. Auch die Bewohner Spartas bekommen die Gelegenheit sich kampflos zu ergeben, erweisen sich allerdings hierfür als die falscheste Adresse. Leonidas, König von Sparta, bricht mit 300 seiner besten Soldaten auf, um Xerxes in auf dem Thermopylenpass, dessen Enge die persische Übermacht hinfällig werden lässt zu trotzen. Es stoßen noch ein paar versprengte aber motivierte Griechen zu ihnen, und dann geht es los. Der Rest des Filmes ist prächtiges Schlachtengemälde, Heldengesang und eine Geschichte heroischen Scheiterns.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Basis des Filmes ist der gleichnamige Comic von Frank Miller, der sich wiederum von realen Begebenheiten inspirieren ließ. (die erste Schlacht bei den Thermopylen (480 v.Chr.)).&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der Zuschauer erlebt in diesem Film also die Umsetzung einer Interpretation einer Interpretation, die jede künstlerische Freiheit lässt. Die Umsetzung dieser Interpretation erfolgt hammermäßig. Visuell und ästhetisch schmettern die Bilder, die direkt an Millers Comic angelehnt sind, den Zuschauer in den Sessel.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Aber wenn man dann das Kino verlässt, beschränkt sich das Kino Erlebnis im nachhinein auf das Gefühl, einen Metal-Song gehört zu haben. Mir persönlich reicht das allerdings nicht.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Andere Kritiker führen im Bezug auf 300 gerne das Adjektiv „faschistoid“ ins Feld Das ist bedauerlicherweise nicht ganz falsch. Der Film bemüht sich nämlich ebenso um die Glorifizierung seiner heroischen Protagonisten wie auch die Degradierung seiner Feinde. Bei denen handelt es sich überwiegend um Krüppel, Mutanten und kleine und maßlos unterlegene Vertreter nahöstlicher Kulturen, so dass das Ganze zu einem großen Krüppelklatschen verkommt. Freunde des Filmes führen gerne den Aspekt der historischen Korrektheit ins Feld, der über dem der vermeintlichen politischen Inkorrektheit stehen müsste. Ja, die Spartaner waren ein Volk von Übersoldaten, die dies fraglos in Ethos und Handeln gezeigt und empfunden haben. Die Schlacht bei den Thermopylen sah zwar ein klein wenig anders aus, denn auf der Seite der Spartaner kämpften insgesamt 4.000 Griechen, aber das persische Mutantenstadl sollte den Historikern unter den Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen. Obwohl dieser Aspekt ohnehin hinfällig ist, da es sich um eine Umsetzung einer Interpretation aus zweiter Hand handelt.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Eine solche hat gewöhnlich keinen moralischen Anspruch, was aber im Gegenwartskontext etwas problematisch ist.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Jede große Fantasy Saga, von Conan bis zum Herrn der Ringe hat moralische Aspekte. Und das zurecht. Selbst der etwas überpathetische „Kingdom of Heaven“ billigte den Gegnern seiner so rechtschaffenen Heere Qualitäten zu. „300“ nicht. Es ist eine Metzel Soap in der Gut und Böse so klar zu unterscheiden sind, dass es weh tut. Daran tut auch das bisschen Alibi-Hanldung und historischer Eiertanz keinen Abbruch.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich bin mit Sicherheit kein moralischer Mensch, aber es gibt Filme, die bei mir einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Gerade wenn andere sie gerne als bloße Unterhaltung abtun. Nichts was die Massen erreicht ist bloße Unterhaltung. (Angefangen hat diese Erkenntnis übrigens bei „The Devil's Rejects“, der eigentlich ein richtig gut gemachter Horrorfilm ist)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ergo ist das „300“ schlussendlich erwartungsgemäß spartanisch. In jeder Hinsicht, abgesehen von der graphischen.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wer sich diesen Manowar-Breitwand Exzess gönnen möchte, dem sei er vergönnt, er soll aber eben nicht mehr als grandiose Bilder und unfehlbare Heldenstereotypen erwarten.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;(Und ein paar wenige zugegebenermaßen großartige Dialoge, inmitten der heroischen Platitüden.)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-7428567173376452945?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/7428567173376452945/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=7428567173376452945' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/7428567173376452945'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/7428567173376452945'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2007/04/neulich-bei-den-thermopylen.html' title='Neulich bei den Thermopylen'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-7229882166645726022</id><published>2007-03-26T22:11:00.000+02:00</published><updated>2007-03-26T22:12:15.550+02:00</updated><title type='text'>GRENZERFAHRUNG BUCHMESSE</title><content type='html'>&lt;span&gt;&lt;span style="font-family:Tahoma, Helvetica, Verdana, Arial, sans-serif;font-size:85%;color:#c0c0c0;"&gt;Happy Manga Overkill&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Buchmesse Leipzig.&lt;br /&gt;Jedes Jahr wieder ein Vergnügen.&lt;br /&gt;Und dieses Mal wieder: Buchpremiere. Und zwar um 16:30 Uhr.&lt;br /&gt;Um das Ganze etwas spannender zu gestalten, trinken wir bis 16:00 Uhr in einem entlegenen Teil Leipzigs Kaffee. Hier testen wir auch den Videobeamer, der uns bei der Vorstellung unseres Buches unterstützen soll. Alles funktioniert einwandfrei. Wir begeben uns auf die falsche Autobahn und verfahren uns bis 16:10 Uhr so hoffnungslos wie möglich.&lt;br /&gt;Es folgt telefonisch hilflose Kontaktaufnahme mit  Leipziger Ureinwohnern.&lt;br /&gt;Darauf Kurskorrektur.&lt;br /&gt;Wenig später Kontaktpersonen auf Buchmesse darüber ins Bild setzen, dass möglicherweise Buchvorstellung ohne Buch und Autor stattfinden wird.&lt;br /&gt;Im Anschluss Straßenverkehrsordnung kreativ ausgelegt.&lt;br /&gt;Erlaubte 80 km/h großzügig aufgerundet.&lt;br /&gt;16:20 Uhr Insichtkommung des Messegeländes.&lt;br /&gt;Beschleunigung.&lt;br /&gt;Einparken, aufladen, losrennen. Dabei wie motivierte Terroristen wirkend, auf dem Rücken Fotorolle, Stativ, hier eine Tasche, da ein Tasche. Irgendwo noch eine Tasche.&lt;br /&gt;Karte kaufen.&lt;br /&gt;Drehkreuz passieren. Irritiert sein. Weil: Alles wird von bizarren Kostümen beherrscht. Junge Menschen mit Hasenohren, Ninja-, Vampir- und Schulmädchen-Outfit lagern in den Gängen. Meine kargen Kenntnisse japanischer Comic-Kultur reichen zumindest aus, das Phänomen zu identifizieren: Manga. Manga verändert die Menschen. Besonders in Halle 2 und nicht immer zum positiven.&lt;br /&gt;16:25: Vorbeihasten an jungen Menschen mit aufgemalten Bartstoppeln und Plastik-Schwert. Passieren von Fantasy-Gruppe. Zwerg mit Hammer. Bart bis zu den Füßen, daneben wogendes Dekolleté von ca. 1qm.&lt;br /&gt;Früher war alles anders.&lt;br /&gt;Wäre man damals als Halbwüchsiger in einem Biene Maja oder Heidi-Kostüm (ggf. auch Pittiplatsch und Lolek oder Bolek) bei irgend einer Messe aufgelaufen, wäre man wahrscheinlich achtkantig wieder rausgeflogen.&lt;br /&gt;Heute kommt man damit umsonst rein.&lt;br /&gt;16:28: Überhasteter Aufbau, Mikrofonübernahme. Charmant zusammenhangloses Gestammel. Technik-Kollaps. Beamer-Fehlfunktion. Improvistation. Buch vorgelesen. Bilder weggelassen.&lt;br /&gt;16:45: Buch fertig gelesen. Beamer repariert. Triumph des Absurden. Jetzt also Bilder zeigen. Dafür Text weglassen. Publikum erträgt all das gleichmütig. Illustrator steht amüsiert im Hintergrund.&lt;br /&gt;17:00: Lesung fertig. Applaus. Auch ohne albernes Kostüm. Mit wäre es womöglich mehr gewesen. Vormerken. Vielleicht Captain Future.&lt;br /&gt;Das Publikum erhebt sich, ein junges Mädchen setzt seine 1,00 m langen Hasenohren auf und ich bin irgendwie neidisch.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-7229882166645726022?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/7229882166645726022/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=7229882166645726022' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/7229882166645726022'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/7229882166645726022'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2007/03/grenzerfahrung-buchmesse.html' title='GRENZERFAHRUNG BUCHMESSE'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-7474119411049300601</id><published>2007-03-18T17:31:00.000+01:00</published><updated>2007-03-18T17:32:14.805+01:00</updated><title type='text'>AUF DIE JUGEND</title><content type='html'>ein Trinkspruch wider die Bigotterie   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Nach dem 30. Tequila möchte ich nun eine kleine Pause einschieben.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Auch, wenn mein zehnjähriger Neffe dadurch vielleicht aufholen und  das sonntägliche Wettsaufen doch noch für sich zu entscheiden wird.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Doch &lt;span style="background: transparent none repeat scroll 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial;"&gt;gerade&lt;/span&gt; ist auf dem Spielplatz gegenüber ein Rettungsteam vorgefahren. Die Sanitäter versuchen, ein halbes Dutzend bewusstloser Halbwüchsiger von ihren Jägermeisterflaschen zu trennen, und ich denke, dass es vielleicht nötig ist, ein paar Worte zu aktuellen Problemen zu verlieren.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Tatsächlich ist ein 16jähriger Komatrinker, keine gute Werbung für die Alkoholikerlobby.&lt;br /&gt;Aber ein Jugendlicher, der sein suchtpotentialbedingtes Geltungsbedürfnis nicht im Zaum halten kann ist alles andere als repräsentativ. Seit Generationen saufen anständige Jugendliche sich lediglich bis in die Nähe des Komas, übergeben sich scherzend und gern auch in Gruppen und schlafen dann ein. Wenn sie Brüste haben, werden sie dann nicht selten noch ein wenig belästigt. Üblicherweise wird dann irgendwann aufgewacht und (ebenfalls in Gruppen) über Kopfschmerzen gejammert.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Einseitige journalistische Hetzkampagnen aber gefährden alkoholische Initiationsrituale.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Das gesellige Vorglühen, Abfüllen und Nachschütten sind, was wir nicht vergessen wollen, unabdingbarer Bestandteil unser Kultur&lt;br /&gt;Die Anstrengungen gereifter Alkoholiker, die sich nicht selten bereits ein ganzes Menschenleben bemühen, ihren Kinder die Promille-Mysterien nahezubringen, drohen zunichte gemacht zu werden!&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Was aber jene vermeintlichen Abstinenzler vergessen, ist der Umstand, dass der gegenwärtige Aufschwung unseres Landes nicht zuletzt auf beherzte Komasäufer zurückzuführen ist. Wie wir alle wissen, teilt sich die Alkoholsteuer hierzulande in drei Klassen auf: die Bier-, Branntwein-, und Schaumweinsteuer. Im Falle des hier verwendeten Tequilas verdient der Fiskus im Rahmen der Branntweinsteuer an 100 verkauften Litern 1.303 €. Unser komatöser Kamerad hat mit seinen 52 Gläsern somit etwa 1,50 € für Gevatter Staat erwirtschaftet. Und an dieser Stelle wird bereits ersichtlich, was Jugendliche Alkoholiker für dieses Land tun können. Chancen auf Arbeit haben sie nicht, werden kaum jemandem seine Rente sichern. Aber sie können trinken. Dementsprechend braucht es pro Abend kaum mehr als 1000 motivierte junge Menschen in allen größeren deutschen Städten, und der Aufschwung ist gesichert.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Das sind Zahlen über die niemand nachdenkt. Stattdessen infiltriert das verfrömmelte Gebaren maßvoller Trinker auch die Gemüter unserer jungen Hoffnungsträger. So fordert etwa eine Jugendliche, die sich nicht um das Volkswohl zu kümmern scheint, in einem Forum   ein gesetzliches Limit von 45 Gläsern Tequila. So viel Verantwortungsbewusstsein. Aber leider am falschen Platz. Nimm deine Freunde Mädchen, zieht los, und 70 Tequila sollten euer Ziel sein! Im gleichen Forum, fordert ein anderer junger Mensch umsichtig, dass man dem tequilophilen Koma-Patienten nach dem Erwachen sein Abiturzeugnis wegnehmen möge. Nun, einem 16-jährigen sein Abitur abzuerkennen wird nicht leicht sein, aber der moralische Ansatz ehrt den Autor ohne Zweifel.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Doch bringt uns derlei weiter? Verbote? Reglementierungen? Mitnichten. Übermäßiger Alkoholkonsum ist seit Jahrhunderten einer der Grundpfeiler des Kapitals. Kultiviert im Zuge der Industrialisierung, als Unternehmer in vorbildlicher Manier und aus purer Freundlichkeit, günstige Kneipen unweit der Arbeiterbaracken auf den Werksgeländen errichteten.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;An hehren Vorbildern wie diesen orientieren sich heute die Hersteller alkoholhaltiger trendiger Limonaden. Ihnen gebührt unser Dank, jedem quietschbunten Merchandise-Stand, an dem junge hippe Menschen anderen jungen Menschen ein Gläschen kredenzen! Jedem Hersteller, der ein Getränk mit  einem derart lustigen Namen erfindet, dass alle im Kindergarten Spaß daran haben.  &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Nicht unsere Rüge. Auch wenn sie im Eifer des Gefechtes manchmal nach dem Alter zu fragen vergessen. Das Leben ist schließlich eine einzige bunte Party, eine große dufte Sause. Und wir lassen uns das feiern nicht verbieten.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Verdammt, jetzt hat der kleine Racker schon seinen 40. runtergekippt.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Jetzt muss ich mich aber ranhalten.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;In diesem Sinne: Prost!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: right;"&gt;copyrihgt christian von aster&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-7474119411049300601?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/7474119411049300601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=7474119411049300601' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/7474119411049300601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/7474119411049300601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2007/03/auf-die-jugend.html' title='AUF DIE JUGEND'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-5828140929712876882</id><published>2007-02-13T21:49:00.000+01:00</published><updated>2007-02-13T22:02:54.027+01:00</updated><title type='text'>Gigeresk Grandiose Grüße</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/RdIk1WK4qkI/AAAAAAAAABI/uATowx-G32g/s1600-h/Gigermuseum+me+and+bones+ceiling.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/RdIk1WK4qkI/AAAAAAAAABI/uATowx-G32g/s320/Gigermuseum+me+and+bones+ceiling.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5031124232629168706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heimgekehrt aus helvetischen Gefilden tut er hiermit kund und zu wissen: er ist dann jetzt doch mal dort gewesen. Und zwar im &lt;a href="http://www.hrgiger.com/museum/index_d.htm"&gt;Giger Museum&lt;/a&gt;. Für den nicht vollauf weitgehend gebildeten zufällig vorbeischauigen Leser, H(er)R Giger hat das Alien gebaut. DAS &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0078748/"&gt;Alien&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Nojo, und da ich ja ohnehin in der Schweiz weilte, um mit 40 Leuten den dritten Stock eines Gefängnishotels zu belegen, sind wir halt da auch noch eingefallen. Feinstes Häuslein voll immenser Garstigkeiten. Und mittendrin ein paar finsterfeine Perlen...&lt;br /&gt;War schon fein. Und direkt am Tresen, hinter einer motivierten gothicoiden Empfangsdamme lag dieses exquisite kleine Buch aus dem Festa Verlag: &lt;a href="http://www.amazon.de/H-R-Gigers-Vampirric-Vampirgeschichten/dp/3935822588/sr=8-3/qid=1171400364/ref=sr_1_3/303-9031122-9776252?ie=UTF8&amp;amp;s=books"&gt;HR GIGERS VAMPIRRIC.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hab ich gequietscht vor Freude, weil: bin ich auch drin *g*&lt;br /&gt;Jedenfalls durchgewellt durch den Laden, Lamettafrettchen hat sich noch ein Poster gekauft, beim Schmuck haben wir vor allem die Preise bestaunt, dann noch ein Käffchen mit der Männerselbsthilfegruppe im Gigercafé und fertig war.  Netten Spruch hat der Mann noch ins Gästebuch bekommen, lesen wird er ihn eh nicht.&lt;br /&gt;Aber es ist schon beeindruckend, so einem lebensgroßen Irgendwas gegenüberzustehen.&lt;br /&gt;(Ich meine des Alien, nicht den Giger)&lt;br /&gt;Voll des Grußes&lt;br /&gt;Herr von Aster&lt;br /&gt;(der mit den hübschen Nasenlöchern)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-5828140929712876882?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/5828140929712876882/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=5828140929712876882' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/5828140929712876882'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/5828140929712876882'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2007/02/gigeresk-grandiose-gre.html' title='Gigeresk Grandiose Grüße'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/RdIk1WK4qkI/AAAAAAAAABI/uATowx-G32g/s72-c/Gigermuseum+me+and+bones+ceiling.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-7127421183308157185</id><published>2007-01-28T20:10:00.000+01:00</published><updated>2007-01-28T20:39:03.524+01:00</updated><title type='text'>Ye Mysteries of Arsch Fu</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wie zuvor bereits angedeutet, bin ich nicht weniger als meines Zeichens einer der acht verborgenen Meister des Arsch Fu. Dabei handelt es sich um eine alte asiatische Kampfsportart, deren zentral-energetische Angriffszone im Gesäßbereich des Gegners liegt, der durch außerordentliche mächtige Kampfgriffe in verschiedene Stadien der Bewusstlosigkeit, wenn nicht gar des Todes versetzt werden kann.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Arsch Fu ist eine überaus komplizierte und gefährliche Kampfsportart, deren Ausübung nur wahren meistern vorbehalten ist. Darum wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die hier dargestellten und dem großen Buch Fu entnommenen Grundgriffe nur zu Informationszwecken abgebildet werden. Von Nachahmung wird abgeraten, da sowohl Greifer als auch Begriffener allzu leicht zu Schaden kommen können.&lt;br /&gt;Gut Fu&lt;br /&gt;Sensei A.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/Rbz6-qqTDXI/AAAAAAAAAAs/g9cjgswBWVk/s1600-h/arschfu+4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/Rbz6-qqTDXI/AAAAAAAAAAs/g9cjgswBWVk/s320/arschfu+4.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5025167238749162866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abb.A&lt;br /&gt;Die Schlange beisst denElefanten&lt;br /&gt;aus: Das Buch Fu (S. 832)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/Rbz6lqqTDWI/AAAAAAAAAAk/NTu__PWYqW4/s1600-h/arschfu+1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/Rbz6lqqTDWI/AAAAAAAAAAk/NTu__PWYqW4/s320/arschfu+1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5025166809252433250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abb.B&lt;br /&gt;Der Marder küsst die Morgensonne&lt;br /&gt;aus: Das Buch Fu (S.1243)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/Rbz6GKqTDVI/AAAAAAAAAAc/NZhZqh64fjU/s1600-h/arschfu+3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/Rbz6GKqTDVI/AAAAAAAAAAc/NZhZqh64fjU/s320/arschfu+3.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5025166268086553938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abb.C&lt;br /&gt;Der trunkene Tiger umarmt den Fels&lt;br /&gt;aus: Das Buch Fu (S.971)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/Rbz5zaqTDUI/AAAAAAAAAAU/3BVY2an3DMg/s1600-h/Arschfu2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/Rbz5zaqTDUI/AAAAAAAAAAU/3BVY2an3DMg/s320/Arschfu2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5025165945964006722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abb.D&lt;br /&gt;Frühstückstanz des Feuersalamanders&lt;br /&gt;aus: Das Buch Fu (S.971)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;(wir danken der Arsch-Fu Novizin Ling Ling aud dem Kloster Nung-Pei unweit von Wu-Tshuk für die Bereitstellung ihres rückwärtigen Trainingsgeländes)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-7127421183308157185?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/7127421183308157185/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=7127421183308157185' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/7127421183308157185'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/7127421183308157185'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2007/01/ye-mysteries-of-arsch-fu.html' title='Ye Mysteries of Arsch Fu'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_IOADHcTCA0E/Rbz6-qqTDXI/AAAAAAAAAAs/g9cjgswBWVk/s72-c/arschfu+4.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-5884138273337557887</id><published>2007-01-25T21:16:00.000+01:00</published><updated>2007-01-25T21:44:27.772+01:00</updated><title type='text'>URZA WIRD SEINE DURGALS HINTER UNS HERSCHICKEN!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://disney.wretch.cc/Gallery/Stitch/Dragonheart.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 278px; height: 407px;" src="http://disney.wretch.cc/Gallery/Stitch/Dragonheart.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Natürlich wird er das.&lt;br /&gt;Das tut er immer.&lt;br /&gt;Durza, der alte Schlingel.&lt;br /&gt;Böse Durgals.&lt;br /&gt;Dem Eingeweihten ist der von mir begangene Fehler freilich bereits ersichtlich. Ich habe also ERAGON gesehen. Man mag mich einen törichten Dummkopf schelten, und tut dies sicher nicht zu unrecht. Aber ich mag großes Fantasy Kino. Theoretisch jedenfalls. Wenn es nicht gerade einmittelmäßiger Schema F Eiertanz ist wie in diesem Fall. Ein blonder Pinsel vom Typ Weichkäse geht durch eine Pappnaseninitiation , und gibt in einer Welt, in der Gut und Böse in klar abgesteckten Kübeln wachsen, den anwesenden Dumpfbacken die Hoffnung zurück. Danke.&lt;br /&gt;Eine weitere halbwüchsigerloserzeigteuchwoderhammerhängt-Nummer. Das Ganze war jedenfalls schmerzhaft schlecht. Unglaublich was für Geld diese Leute ausgeben, um mittelmäßig begabte Halbwüchsige einzulullen.&lt;br /&gt;Der mittelmäßig begabte Jugendliche Anteil in mir scheint allerdings nicht auszureichen.&lt;br /&gt;Die einzige Antwort jedenfalls auf dieses Pappnasenfantasy mit Drachensülze war, mir noch einmal &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0116136/"&gt;DRAGONHEART &lt;/a&gt;anzuschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und damit meine ich den richtigen Dragonheart. Nicht den zweiten Teil, in dem diese Leute wieder einmal jede Originalität, Subtilität und Subversitvität zugunsten von kasperquatschigem Teenagergekröse aufgegeben haben.&lt;br /&gt;Der richtige Dragonheart jedenfalls ist 10 Jahre älter als Uäragon und meines Erachtens auch 10 mal besser. An zwei Stellen muss ich mich auch heute noch wegwerfen vor Lachen.&lt;br /&gt;Die körperlichen Schmerzen, die das Eragon-Debakel in mir ausgelöst hat, schwellen allmählich ab. Aber sowas passiert mir nicht noch einmal. Der nächste Film wird &lt;a href="http://www.panslabyrinth.com/"&gt;PANS LABYRINTH&lt;/a&gt;, auf den freue ich mich mit Sicherheit zurecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.deltorofilms.com/featured_pix/Cartel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 292px; height: 415px;" src="http://www.deltorofilms.com/featured_pix/Cartel.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Ach ja: Und Durza kann sich seine Urgals sonstwohin stecken!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-5884138273337557887?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/5884138273337557887/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=5884138273337557887' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/5884138273337557887'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/5884138273337557887'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2007/01/urza-wird-seine-durgals-hinter-uns.html' title='URZA WIRD SEINE DURGALS HINTER UNS HERSCHICKEN!'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-7944161550206489700</id><published>2007-01-15T13:45:00.000+01:00</published><updated>2007-01-15T14:03:31.509+01:00</updated><title type='text'>Eckentechnisch Entwurzelt</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.basisklasse.com/basistv/thumbnails/b322b5b7c9d5d4094402a0d403efab5c.png"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://www.basisklasse.com/basistv/thumbnails/b322b5b7c9d5d4094402a0d403efab5c.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ok. Sprechen wir also über Weisheitszähne. Beziehungsweise, murmeln wir unverständlich über sie. Um 10:00 Uhr am heutigen Morgen tobte in meinem Mund ein Kampf Gut gegen Böse. Mein Rachen gleicht einem Schlachtfeld und mein Kiefer fühlt sich wie neu konfiguriert an. Die Person die das getan hat ist einen Kopf kleiner als ich, nicht männlich und wird für derlei bezahlt. Eine Profesionelle quasi. Kiefernchirurgisch betrachtet.&lt;br /&gt;Die warmherzig offene Art der skrupellosen Serientäterin machte den Eingriff, den ich sie auf eine nicht empfohlene Art zu unternehmen erbat, vergleichsweise vergnüglich. Klassische Musik, mintgrüne Wände und eine Stuckdecke mit spärlich bekleideten weiblichen Ornamenten vermochten mich in eine meidtative Stimmung zu versetzten, die einzig von diesem oder jenem unschönen Knacken unterbrochen wurde, das deutlich verhieß, dass dieses Gebiss nie mehr so volständig sein würde wie an diesem Morgen.&lt;br /&gt;Mein bester Freund seit diesem Morgen ist ein Greifball. Mit dem Grün der Praxis harmonierend erinnerte er zunächst an ein Hundespielzeug, erwies sich jedoch als haptischer Fokus, der von anderweitigen Interessen ablenkte.&lt;br /&gt;Die Reste der zwei bezwungenen unterkieferigen Unholde hatten nichts Poetisches an sich und wurden der Zahnbrecherin und ihrer charmanten Assistentin überantwortet. Ich selbst befinde mich gegenwärtig in einem desolaten Zustand, weiss jedoch keine Annahmestelle für ich-artiges Material.&lt;br /&gt;Werde es wohl bei meiner Muse versuchen. Die hat einen Antrag auf längerfristige Beschäftigung gestellt und bereits Tütensuppen erstanden.&lt;br /&gt;Zu diesem Zeitpunkt jedenfalls wandele ich noch unter den Lebenden, geplagt von der Frage, was geistreiche, hübsche junge Frauen dazu bringt, den Leuten derart vergnügt die Fresse zu polieren.&lt;br /&gt;Andererseits haben wir alle den &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0091419/"&gt;"Little Shop of Horrors"&lt;/a&gt; (&lt;a href="http://imdb.com/title/tt0054033/"&gt;das Original hier&lt;/a&gt;) oder den &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0074860/"&gt;"Marathon-Mann"&lt;/a&gt; gesehen, so dass uns die wahre Obsession dieser, wie auch immer geschlechtlich gearteten Mundmetzger hinlänglich bekannt ist.&lt;br /&gt;Freue mich dennoch auf's Fäden ziehen *g*&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;meint, ein schmerzhaftes Lächeln erzwingend&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Herr von Aster&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-7944161550206489700?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/7944161550206489700/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=7944161550206489700' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/7944161550206489700'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/7944161550206489700'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2007/01/eckentechnisch-entwurzelt.html' title='Eckentechnisch Entwurzelt'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-116853415481253000</id><published>2007-01-11T17:32:00.000+01:00</published><updated>2007-01-11T17:51:23.810+01:00</updated><title type='text'>besehen &amp; für beinahe brillant befunden</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp.cocolog-nifty.com/bp/sf/the_prestige.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp.cocolog-nifty.com/bp/sf/the_prestige.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Herr von Aster war im Kino.&lt;br /&gt;Ok, inzwischen wurde Herr von Aster zwischendurch auch überfahren und hat noch einen Preis gewonnen, aber heute war er im Kino. Und zwar in &lt;strong&gt;"The Prestige"&lt;/strong&gt;. Und zwar weilt besagter Herr dort in Begleitung von Dr. Magus Yupp, einem Kollegen aus der bisweilen zaubernden Zunft. Der Film jedenfalls (basierend auf dem Buch von Christopher Priest, dass ich Samstag zu bekommen gedenke) ist exakt das, was einem Herrn von Aster Freude macht. Zugleich aber ist es auch der beste Beweis dafür, dass Herr von Aster einen anderen Geschmack hat als die meisten. Denn es ist offensichtlich, warum sehr viele Menschen diesen Film nicht mögen werden.&lt;br /&gt;Aber das war auch schon mit den anderen Film des Regisseurs so. Chrustopher Nolan brachte uns &lt;strong&gt;"Memento"&lt;/strong&gt;, und von Aster lernte Mit vielen anderen Menschen seine Sehgewohnheiten ändern. Christopher Nolan brachte uns &lt;strong&gt;"Batman begins" &lt;/strong&gt;und vielen Leuten fehlte der bunte Kasperquatsch. Und während der Film weder in den Staaten noch bei uns richtig knallte, beglückwünschte Herr von Aster den Regisseur innerlich. Allein die Wahl von Ras'Al Ghul als Gegenspieler, eine Vermischung der Dualität von Gut und Böse... Fuck for Mr. Freeze.&lt;br /&gt;Empfehlenswert auch &lt;strong&gt;"Following"&lt;/strong&gt;, ein früheres Werk des Regisseurs, dass minimalistisch aber verdammt originell ist.&lt;br /&gt;Aber zurück zum Prestigio: Exquisites Cast. Es passt alles. in der zweiten Reihe sogar einige Weltklassezauberer, dazu David Bowie in einer superben Rolle und Hugh Jackman und Christian Bale formidabel besetzt. Michael Caine dazu und das Karussel kann starten.&lt;br /&gt;Wir haben einen Bösewicht. Oder einen anderen. Oder gar zwei. Und Tricks. Diverse. Oder etwa nicht? Wir haben einen Mann, der das Leben eines anderen Mannes ruiniert, damit dieser sein Leben ruinieren kann. Aber auch das ist alles nur ein Trick. Glaube ich. Glaubt man.Unglaublich. Wundervolle Ausstattung, phantastische Ideen. Teilweise mag man sagen etwas voraussehbar, beinahe offensichtlich. Aber ein guter Zaubertrick besteht aus drei Phasen. Und dies war erst die zweite...&lt;br /&gt;Nun freue ich mich erst einmal auf das Buch.&lt;br /&gt;Dies ist ein Internetcafe und ich bin ihr persönlicher Betreuer.&lt;br /&gt;Grüße&lt;br /&gt;Herr von Aster&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;P.S.: Für Freunde gepflegter Magie und ebensolcher Schauerliteratur, ein hurtiges Veranstaltungsangebot: &lt;a href="http://www.vonaster.de/index.php?id=termine"&gt;DIE DUNKLE STUNDE &lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-116853415481253000?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/116853415481253000/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=116853415481253000' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/116853415481253000'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/116853415481253000'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2007/01/besehen-fr-beinahe-brillant-befunden.html' title='besehen &amp; für beinahe brillant befunden'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-116405239052897803</id><published>2006-11-20T20:50:00.000+01:00</published><updated>2006-11-20T21:26:03.480+01:00</updated><title type='text'>Tollkühn trotzig tränentalwärts</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/1600/troja.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/320/troja.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hast in Stendal du gelesen, &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;bist in der Hölle du gewesen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies ist das völlig unpathetische und vollauf objektive Urteil eines weitgereisten Bohemiens, der sich am Rande der Zivilisation mit dem vollkommenen Nichts konfrontiert sah.&lt;br /&gt;Obwohl, unweit des schwarzen Lochs, in dem jede Kultur sich in fahlen Dunst verwandelt, gab es ein hübsches kleines Museum. Das war fein. Vor allem der Teil, der für Kinder war. Antike Vasen puzzeln, unter die Asche von Pompeji kriechen und haptische Erlebnisse verschiedener Art.&lt;br /&gt;Ich jedenfalls empfehle die Krabbelröhren.&lt;br /&gt;Ein wahrer Jungbrunnen. (Wer jemanden zum Knutschen dabei hat, sollte zu zweit krabbeln!)&lt;br /&gt;Draußen im Garten hatten die Kollegen dann noch ein trojanisches Pferd stehen, mit dem sie es ins Guiness Buch geschafft haben. Aber nur, weil die Mähre einen Irokesenschnitt hat, der über 80 cm hoch ist. Ungelogen. Sonst wär' es Essig gewesen mit Rekord.&lt;br /&gt;Oben im Pferd ist übrigens eine Luke, durch die man rausschauen kann. Direkt auf den Pool einer Dame, die im Sommer gerne nackt badet. Naja, schlechtes Timing. Die Dame hat jedenfalls eigentlich eine Mauer gebaut, damit ihr niemand zusehen kann. Allerdings bevor das Pferd stand... Ich muss nicht extra erwähnen, dass das Gericht sich damit befasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten empfehle ich für die Karrieristen unter den Literaten in Stendal eine Lesung von Bauernregeln im Rahmen einer Spiegelei und Kornverkostung abzuhalten.&lt;br /&gt;Davon ab war mein Publikum durchgehend nett, aber ebenso durchgehend nicht ortsansässig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt noch ein wenig Allgemeinbildung. Die Etymologie des Begriffes &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tragödie&lt;/span&gt;. Hat mich sehr gerockt: Tragos (griech. Ziegenbock) Ode (griech. Gesang). Die hehre Kunst der Tragödie ist ergo eine Kunst der Bocksgesänge...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann noch eine Warnung: Museumsshops sind von Unvernünftigen Menschen mit geringem Einkommen in Kombination mit Allgemeinbildungsfetischismus &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dringend&lt;/span&gt; zu meiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hört auf einen, der nun Dinge besitzt,&lt;br /&gt;von denen er bis neulich nicht einmal wusste, dass es sie gibt...&lt;br /&gt;es grüßt bocksgesangigst&lt;br /&gt;A.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-116405239052897803?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/116405239052897803/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=116405239052897803' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/116405239052897803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/116405239052897803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/11/tollkhn-trotzig-trnentalwrts.html' title='Tollkühn trotzig tränentalwärts'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-116250138212377870</id><published>2006-11-02T21:32:00.000+01:00</published><updated>2006-11-02T22:08:53.256+01:00</updated><title type='text'>geheimnisvolle Glückskekse und passierte Preise</title><content type='html'>Sodele,&lt;br /&gt;Kabarettpreis ist abgeholt, Zufriedenheit stellt sich ein. Inzwischen sind es Preise für Schreiben, Bühne und Film, wobei mir ständig Leute erzählen wollen, dass ich es anders machen soll. Irgendwas scheint jedenfalls doch stimmen...&lt;br /&gt;Darum drehe ich nächste Jahr auch einen 90Minüter. Punktum.&lt;br /&gt;Davon ab hatte ich kürzlich den bizarrsten Glückskeks meines Lebens. Der Zettel verriet mir in orakelhafter Manier: MAN WIRD EIN GETRÄNK NACH IHNEN BENENNEN.&lt;br /&gt;Ich muss mal die Barleute in meinem Bekanntenkreis ansprechen. Lecker dürfte es nicht werden, aber dafür heftig.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/1600/sdh.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/320/sdh.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Schlussendlich habe ich den zweiten Teil von Meister Li gelesen. DER STEIN DES HIMMELS. Ist anders als der erste, aber dennoch groß. Vergnügt bizarr chinesisch mystisch. Rockt.&lt;br /&gt;Der Empfänger des ersten bekommt jetzt auch den zweiten Teil, dafür nehme ich ihm den ersten wieder weg, gebe ihn jemand anders, von dem ich mir wiederum ein anderes Buch erbitte, dass ich ihm einst überließ. Literatur hat etwas so organisches, wenn sie in der Welt herumkommt...&lt;br /&gt;Zuletzt teile ich mit den geschätzten Lesern meine kürzlich errungene Erkenntnis, einer der verborgenen acht Meister des Arsch-Fu zu sein.&lt;br /&gt;BANZAI!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-116250138212377870?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/116250138212377870/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=116250138212377870' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/116250138212377870'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/116250138212377870'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/11/geheimnisvolle-glckskekse-und.html' title='geheimnisvolle Glückskekse und passierte Preise'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-115851231658197820</id><published>2006-09-17T18:50:00.000+02:00</published><updated>2006-09-17T18:59:45.356+02:00</updated><title type='text'>Zeichnerisch zitterige zerrüttende Zerfallsstudien</title><content type='html'>Nun ja,&lt;br /&gt;die Technik und die Kenntnis derselben ist nichts was dem Menschen in die Wiege gelegt ward. Aber der Normalsterbliche gewahrt derlei sehr schnell. Besonders wenn er durch den Druck einer falschen Taste die verbissene Arbeit einer geraumen Stunde zu Asche verwandelt hat. Oder besser zu weniger als Asche. Bei Asche kann man noch auf &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;undo&lt;/span&gt; klicken. Bei dem was ich hatte nicht mehr. Und so weilt an meiner Seite nunmehr eine spanische Heilige. Santa Frustracion schaut mir über die Schulter und sagt: "Depp du."&lt;br /&gt;Das nehme ich mir zu Herzen und illustriere heute mal ganix mehr.&lt;br /&gt;Stattdessen habe ich ein albernes Foto gemacht *g*, dessen außerordentliche heiterer Inhalt sich allerdings nur Freunden des Cthulhu Mythos vollauf erschließen wird.&lt;br /&gt;Aber nächste Woche werde ich über Dinge zu berichten wissen, die jeder zu verstehen in der Lage sein wird, ohne das Santa Frustracion ihm erscheinen muss.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;br /&gt;Soviel von dieser Seite der Tastatur&lt;br /&gt;Herr von Aster&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/1600/cthulhu.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/320/cthulhu.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-115851231658197820?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/115851231658197820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=115851231658197820' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/115851231658197820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/115851231658197820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/09/zeichnerisch-zitterige-zerrttende.html' title='Zeichnerisch zitterige zerrüttende Zerfallsstudien'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-115843592268852384</id><published>2006-09-16T21:21:00.000+02:00</published><updated>2006-09-16T21:45:22.703+02:00</updated><title type='text'>Literöses Zwischenspiel</title><content type='html'>Oh ja,&lt;br /&gt;lasst mein belangloses Dasein hinaus in den Äther strahlen. Habt Teil an meinem Dasein, das unbedeutend sein mag, dabei jedoch mitunter vergnüglich ist.  Bedauerlicherweise ist das weniger zweideutig als ich gern hätte, aber irgendwo muss ja ein Haken sein...&lt;br /&gt;Ich habe heute Natur gehabt. Und Nordic Walker. Hier in der Gegend scheint es echt Mode zu sein. Im ersten Moment fragt man sich, was die ganzen Leute auf Krücken im Wald machen, aber wenn tausend Leute dämlich aussehen, entschuldigt das alles. Und dann haben die noch bizarre Dehnübungen mit ihren Spazierstöcken gemacht. Würde echt gern mal wissen, wer das erfunden hat. Aber wahrscheinlich stellt er Spazierstöcke her.&lt;br /&gt;Das aber ist das geringer Vergnügliche. Im Gegensatz zu dem Buch. Vergleichsweise selten lesend, ist es mir doch wieder einmal gelungen, das Zwischenstück zweier Buchdeckel komplett zu studieren. Empfohlen war mir das Ganze von&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Simon Weinert&lt;/span&gt;, einem Dadaistischen absurden Dichter, der gerade an seinem Soloprogramm arbeitet, das ich unbesehen als empfehlenswert zu bezeichnen wage. Das fragliche Buch sollte humorvoll, geistreich und anders sein und erfüllte diese Prämissen mit Bravour.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/1600/bdv.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 213px; height: 339px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/320/bdv.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es handelt sich um &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Brücke der Vögel&lt;/span&gt;, von Barry Hughart, einen Roman, in dessen Zentrum Meister Li, ein Gelehrter mit Charakterfehler steht, der von einem kräftigen einfach strukturierten Mann mit dem lieblichen Namen Nummer Zehn der Ochse engagiert wird, um ein Problem zu lösen.&lt;br /&gt;Das Buch ist pseudochinesische Fantasy und voller hintergründig spitzbübischer Weisheit und eigentümlichem Humor. Ein phantastischer Bilderbogen, in dem Feinsinnigkeit sich mit Gewalt, Mythologie und Humor vermischt, um sich aus einem kaleidoskopischen Potpourri zu einem zauberhaften Ganzen zu fügen.&lt;br /&gt;Grandios. So grandios, dass meine engste Vertraute das Buch schon vor zehn Jahren gelesen hat und ich mir ein wenig zurückgeblieben vorkomme. Doch dabei habe ich mich köstlichst amüsiert.&lt;br /&gt;Sollte ergo die Meinung eines amüsiert debilen Freundes absonderlicher Literatur für den Leser eine Rolle spielen, mag er sich dieses Buch beschaffen. Davon gibt es übrigens noch zwei mehr. Ansonsten kann man sich auch gerne bei mir melden, denn ich pflege gelesene Bücher zu verschenken. Ansonsten kann man es aber aber auch kaufen. Ich würde dem Buch jedenfalls definitiv den Vorzug gegenüber Nordic Walking Stöcken  geben...&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;Es grüßt, nunmehr eher schreibend denn lesend&lt;br /&gt;und gleich noch ein wenig illustrierend&lt;br /&gt;Herr von Aster&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-115843592268852384?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/115843592268852384/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=115843592268852384' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/115843592268852384'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/115843592268852384'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/09/literses-zwischenspiel.html' title='Literöses Zwischenspiel'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-115831568152301955</id><published>2006-09-15T12:20:00.000+02:00</published><updated>2006-09-15T13:15:04.870+02:00</updated><title type='text'>verphönixte Revitalitesse</title><content type='html'>Welliwell,&lt;br /&gt;das Leben ist eines der schwersten. Und garstige Menschen die sich der brutalen Spamisierung unschuldiger Gästebücher und Blog befleißigen scheinen in der Überzahl. Man will mich im Pokern gewinnen lassen, mich mit spärlich bekleideten Nachbarinnen verkuppeln und mein Intimleben durch chemische Substanzen beleben. Nicht, dass ich nicht dankbar wäre, aber ich habe auch nicht drum gebeten.&lt;br /&gt;Derlei Dinge jedenfalls behindern nicht unerheblich.&lt;br /&gt;Darum, nach einiger Pause, bizarren Querelen und einem Beinaheblog auf der eigenen Homepage, zurück zu Wurzeln. Zurück nach hier. Geht schließlich. auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/1600/Aster%20FILM%20schaustein.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/400/Aster%20FILM%20schaustein.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;Neuigkeiten gibt es auch von der Filmfront. Der Kollege &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Christian Schulz&lt;/span&gt;, der im Begriff steht, sein Regiestudium im wonnigen Potsdam zu absolvieren hat großes vollbracht, und mein Drehbuch&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; Schausteins letzter Film&lt;/span&gt; realisiert. Aufwendig, kostenintensiv und bemerkenswert. Das Ganze befindet sich in der Postproduktion und ich bin gespannt, was am Ende steht. Drei verschiedene Versionen habe ich bereits gesehen und arbeite meinerseits an der Umsetzung des Stoffes als Erzählung...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;Sei's drum, ich bin zurück, erfreue mich noch immer der&lt;br /&gt;vollständigen Kenntnis des Alphabetes, partieller Kenntnis&lt;br /&gt;der Zeichensetzungsregeln und mache das beste daraus.&lt;br /&gt;Aloha, meint Herr von Aster&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-115831568152301955?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/115831568152301955/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=115831568152301955' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/115831568152301955'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/115831568152301955'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/09/verphnixte-revitalitesse.html' title='verphönixte Revitalitesse'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-114035097590539248</id><published>2006-02-19T12:43:00.000+01:00</published><updated>2006-02-19T13:09:35.946+01:00</updated><title type='text'>Time is fleeting....</title><content type='html'>Erstaunlich, wie die Zeit in zähen Strömen dennoch eilig fließt.&lt;br /&gt;Holterdipolter wird das heute zum morgen, um übermorgen längst schon nicht mehr das zu sein was es einmal war. Überdies versäumt man seine regelmäßige Blogversation und schon denken die Leute, man hätte das Zeitliche gesegnet.&lt;br /&gt;Aber nein.&lt;br /&gt;Ich für meinen Teil lebe noch.&lt;br /&gt;Ebenso wie die Trollbücher.&lt;br /&gt;Just hat eine Schweizer Delegation im Rahmen eines zwanzigköpfigen Frühstücks einige Exemplare mit sich genommen, um die helvetischen Eidgenossen mit steinernem Buchwerk zu erfreuen.&lt;br /&gt;Leider ist der Postversand aufgrund des Gewichtes etwas problematisch ...&lt;br /&gt;Wer dennoch Interesse hat, möge sich unter christian@vonaster mit einem Teilzeittroll in Verbindung setzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten beliebe ich just zweierlei Buch gelesen zu haben:&lt;br /&gt;L.A. CONFIDENTIAL &amp;amp; BIG FISH, wobei mir ernsteres ungleich unbedingter lesenswert scheint als zweiteres. Es ist (ähnlich wie auch DER CLUB DUMAS als Vorlage für DIE NEUN PFORTEN) ungleich vielschichtiger als die Verfilmung. Bei BIG FISH ist es eher andersrum, so dass Tim Burton dem Buch in der Verfilmung erst eine neue Vielschichtigkeit geschaffen hat ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sodele.&lt;br /&gt;Bald gibt's hier wohl nix mehr.&lt;br /&gt;Denn auf seiner neuen HP wird Teilzeittroll von Aster nämlich ein höchsteigenselbstiges Blog haben.&lt;br /&gt;Hurra.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-114035097590539248?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/114035097590539248/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=114035097590539248' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/114035097590539248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/114035097590539248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/02/time-is-fleeting.html' title='Time is fleeting....'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113821321017871561</id><published>2006-01-25T19:09:00.000+01:00</published><updated>2006-01-25T19:24:00.550+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/1600/trollcover%20im%20schnee.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/320/trollcover%20im%20schnee.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;HORRK!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;(trollisch für Hurra, nach A. Greter)&lt;br /&gt;Es trollt voran. Und die Idee mit Konzert und Märchenerzählerin in der Schweiz nimmt auch Gestalt an.&lt;br /&gt;Die Bücher mit dem Schiefercover werden, so Druckerei will am WE endgültig fertig, so dass ich in nächster Zeit immer mal drei Stück bei Lesungen dabei haben werde. (Mehr ist zu schwer, ehrlich).&lt;br /&gt;Ansonsten gibt es diverse Leute, denen heute KEIN Denkmal gebaut wird.&lt;br /&gt;Töte täglich einen Schwätzer, zumindest in deinem Adressbuch.  Ist doch wahr.&lt;br /&gt;Ansonsten habe ich versehentlich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mr. &amp; Mrs. Smith&lt;/span&gt; gesehen. Die Grundstroy ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;True Lies&lt;/span&gt; x2 und das Ende eines der schlechtesten das ich seit langem gesehen habe.&lt;br /&gt;Nur weil Frau Jolie und Herr Pitt mitspielen müssen diese Leute nicht denken, dass sie Filme machen könnten.&lt;br /&gt;Die Kinder des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Monsieur Mathieu &lt;/span&gt;ist eine andere Schublade, aber ungleich großartiger.&lt;br /&gt;J'aime bien ca. UNd sentimental war ich auch.&lt;br /&gt;Aloha für heute.&lt;br /&gt;(Ach, und mein Fahrrad geht / fährt wieder)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1/2 Schlaumeierpunkt für Pagana - 1/2 Schlaumeierpunkt für Wikipedia - 10 Fleißpunkte für Gwensel - ein bedankemich Punkt für Deyra.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113821321017871561?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113821321017871561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113821321017871561' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113821321017871561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113821321017871561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/horrk-trollisch-fr-hurra-nach.html' title=''/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113801070186962454</id><published>2006-01-23T10:49:00.000+01:00</published><updated>2006-01-23T11:05:01.880+01:00</updated><title type='text'>Schockfrostung</title><content type='html'>Gestern Abend beim Russischen Familientreffen im Ballhaus Mitte geweilt.&lt;br /&gt;Cora Frost, Chanteuse extraordinaire und russische Übermutter hatte geladen und Gitarrengott Schmalzl hatte mich begästelistet. Nun ja, motiviert zog ich von dannen, mein Quentchen Kultur mir zuzuführen...&lt;br /&gt;da beschließt mein Fahrrad zuzufrieren. Einmal gebremst, Rad blockiert, alles kalt, unchristliche Flüche und am Ende ein Taxi. Allerdings eins mit Fernseher. Ernsthaft.&lt;br /&gt;Den Rest des Abends fragmentarisch russische Lieder Tänze und eine Tereminspielerin erlebt. Die Welt ist voll von sonderbaren Dingen. Gary sang über Verbrecher in Berlin und ein wenig burlesque wurde auch noch getanzt. Mit drehenden Bommeln auf Brustwarzen. Das allerdings ohne Teremin. Womit wir wieder bei der großen Kunst wären.&lt;br /&gt;Eine Strip-Show zu Tereminsounds.&lt;br /&gt;Allein das Publikum eines solchen Events wäre sehenswert...&lt;br /&gt;Zum Teremin (das übrigens, 1912 in Moskau erfunden, der Ursprung der elektronischen Musik ist) gibt es übrigens auf der &lt;a href="http://imdb.com/title/tt0109707/"&gt;Ed Wood&lt;/a&gt; DVD von Tim Burton ein schönes Extra, abgesehen davon dass das Instrument auf dem Soundtrack famos gefeatured wird.&lt;br /&gt;Jetzt aber noch eine der freundlichen Beschaff-Empfehlungen: &lt;a href="http://www.thecorporation.com/"&gt;The Corporation&lt;/a&gt;. Fantastischer Film. Dokumentation, Richtung Bowling for Columbine, welche die Machenschaften von Großkonzernen beleuchtet. Obwohl man weiss, in was für einer Welt wir leben, staunt man, was hinter gewissen Kulissen geschieht. Es geht um Verschleierung, Korruption, Zensur, Medienmonopolismus und Externalitäten. Hatte noch nie von dem Film gehört, hat eine n Haufen Preise gewonnen und ist hierzulande bei 2001 erschienen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113801070186962454?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113801070186962454/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113801070186962454' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113801070186962454'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113801070186962454'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/schockfrostung.html' title='Schockfrostung'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113769126602585105</id><published>2006-01-19T18:10:00.000+01:00</published><updated>2006-01-19T18:21:06.036+01:00</updated><title type='text'>Verbotene Liebe - unalliteriert</title><content type='html'>Feinstens,&lt;br /&gt;heute meinen 365 Tage Edward Gorey Abreisskalender erstanden. A GOREY YEAR.&lt;br /&gt;Na, wenn das nicht erquicklichzu werden verspricht.&lt;br /&gt;Nach zahllosen unheiligen Schieferplattenexperimenten habe ich mir das allerdings verdient.&lt;br /&gt;Gewisse Leute nennen das POSITIVE BESTÄTIGUNG, und es findet sich immer ein Grund, sich positiv zu bestätigen. Zum Beispiel für die Fortschritte meiner Forschungen bezüglich des glorreichen Volkes der Trollteken.&lt;br /&gt;Nun, musses aber mal langsam an den nächsten Roman gehen. Der zweite Teil von Haddath ist redlich in der Mache, das Liber Vampirorum Hardcover erst einmal in die Weiten der Probleme entschwunden und was wird, weiß keiner. Aber aus den Wirrnissen und Ungewisslichkeiten schält sich allmählich zumindest ein neuer Vertrieb.&lt;br /&gt;Shaka.&lt;br /&gt;Zwar am Arsch der Welt, kurz vor Froschbeinfresserland, aber dafür wieder beseelt von Leuten die vielleicht doch verstehen was ich eigentlich mache.&lt;br /&gt;Und jetzt Unterhaltung. Verbotene Liebe. Daily Soap der Extraklasse.&lt;br /&gt;Innerhalb einer Viertelstunde haben wir überfahrene Schwangere, vergiftete Väter und  läufige Teenager.&lt;br /&gt;Das ist instant Abenteuer, wahre Drehbuchmeisterschaft...&lt;br /&gt;Naja, und dann einen Songtext und Viecherverse.&lt;br /&gt;So viel jetzt und hier von mir.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113769126602585105?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113769126602585105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113769126602585105' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113769126602585105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113769126602585105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/verbotene-liebe-unalliteriert.html' title='Verbotene Liebe - unalliteriert'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113753600451300949</id><published>2006-01-17T23:09:00.000+01:00</published><updated>2006-01-17T23:13:24.523+01:00</updated><title type='text'>Schamlos Schöne Schieferplatten</title><content type='html'>Jawohl,&lt;br /&gt;sie sind da. ich habe sie angefasst und ihren Abrieb genossen.&lt;br /&gt;Und sie sehen f a n t a s t i s c h aus. Jetze a bisserl ranhalten und am Wochenende dann mit ein paar feinen Leuten in die Buchmanufaktur. Das wird nett.&lt;br /&gt;Und, ja Gwensel, ein grandioser Mandy Patinkin. Obwohl da nicht mehr viel Inigo Montoya drinnen steckt. Groß ist er aber dennoch...&lt;br /&gt;Ich hebe noch schnell einen Sekt mit und dann hau ich mich hin.&lt;br /&gt;Werde wahrscheinlich ein eigenes Blog auf die neue HP kriegen.&lt;br /&gt;Wenn, dann habe ich mich hier ja dufte warmgeschrieben.&lt;br /&gt;meint Glas nach hinten schmeißend&lt;br /&gt;moi&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113753600451300949?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113753600451300949/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113753600451300949' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113753600451300949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113753600451300949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/schamlos-schne-schieferplatten.html' title='Schamlos Schöne Schieferplatten'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113742474450815855</id><published>2006-01-16T16:10:00.000+01:00</published><updated>2006-01-16T16:19:04.516+01:00</updated><title type='text'>Teutonisch totalitärer Triumph!</title><content type='html'>Es ist gelungen.&lt;br /&gt;Ein gesundes Drehbuch, 29,7 cm hoch 21 cm breit erblickte mit einem Gewicht von 30 Seiten am heutigen Morgen das Licht der Welt. In meiner Personalunion als Vater und Mutter halte ich es für dsas hübscheste das ich je gesehen habe.&lt;br /&gt;Der Onkel von der Regie hat es auch schon im Arm gehalten.&lt;br /&gt;Alle sind überaus angetan und ich habe eine neue Arbeitsstrategie: eine Stunde schreiben, eine halbe Stunde Unsinn machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Empfehlung des heutigen Tages ist eine Serie, die das deutsche Fernsehen mangelnder Chuzpe wegen wohl auch nie zeigen wird. Dabei ist sie grandios, witzig, geistreich und originell. Aber das ist wahrscheinlich das Problem...&lt;a href="http://www.deadlikeme.tv/index.php"&gt;&lt;br /&gt;DEAD LIKE ME&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113742474450815855?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113742474450815855/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113742474450815855' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113742474450815855'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113742474450815855'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/teutonisch-totalitrer-triumph.html' title='Teutonisch totalitärer Triumph!'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113726091387477869</id><published>2006-01-14T18:38:00.000+01:00</published><updated>2006-01-14T18:48:33.883+01:00</updated><title type='text'>Psycho, Plüsch und PillePalle</title><content type='html'>Nun gut,&lt;br /&gt;am Rande des Medienmassakers um Reality-TV und Knallchargen-Friedhöfe und Kirch'sche n Medienmonopolismus, arbeite ich mich ganz langsam in mein Drehbuch. Nicht aber ohne von reizenden jungen Damen bizarre Webpages angedient zu bekommen.&lt;br /&gt;Auf dieser einen ganz speziellen Seite etwa gelangt man ohne Studium in den Besitz eines Doktortitels, kaum dass man das ein oder andere traumatisierte Plüschtier therapiert hat&lt;br /&gt;Ja, Plüschtier.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.parapluesch.de"&gt;www.parapluesch.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dinge gibt das...&lt;br /&gt;Aber es entspannt ernsthaft zwischen einzelnen Filmszenen ein Schaf zu therapieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113726091387477869?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113726091387477869/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113726091387477869' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113726091387477869'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113726091387477869'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/psycho-plsch-und-pillepalle.html' title='Psycho, Plüsch und PillePalle'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113723102852696650</id><published>2006-01-14T10:21:00.000+01:00</published><updated>2006-01-14T10:30:28.533+01:00</updated><title type='text'>Filme, Fnog &amp; Veränderung</title><content type='html'>*blinzel*&lt;br /&gt;Oh. schon wieder halb elf. Welcher Depp ist gestern wieder bis 2:00 Uhr aufgeblieben?&lt;br /&gt;Und zwar OHNE an seinem Drehbuch zu arbeiten, dass er bis Montag fertig haben muss? Oh, ich kenne den Mann, diesen verantwortungsvollen Dumpfnacken, der die Martern der Hölle ebenso wie die Wonnen des Himmels verschlafen würde. Und zwar zugunsten unsinnigster Dinge.&lt;br /&gt;Naja, dafür liegen zwei feine Lesungen hinter mir.&lt;br /&gt;Die verwunschene Bibliothek No. XVIII mit dem lieblichen Thema TROLL!, in deren Rahmen erstmalig das Trollbuch mit der Welt in Kontakt gebracht ward.&lt;br /&gt;Und dann das liebliche Stirnhirnhinterzimmer, in dem ich zum ersten Mal SCHRANKAFFEN und DIE BALLADE VOM SCHATTENBASTARD in die Runde warf.&lt;br /&gt;Beides außerordentlich zufriedenstellend.&lt;br /&gt;Aber jetzt hat mich irgendwie das Faulferkel gebissen.&lt;br /&gt;Oder der innere Schweinehund, den ich zur Urlaubszeit an einer Raststätte ausgesetzt hatte, ist zurück.&lt;br /&gt;Aber ich werde dem Schicksal ins Auge sehen. Und mich noch einmal hinlegen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113723102852696650?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113723102852696650/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113723102852696650' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113723102852696650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113723102852696650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/filme-fnog-vernderung.html' title='Filme, Fnog &amp; Veränderung'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113688499554902425</id><published>2006-01-10T10:18:00.000+01:00</published><updated>2006-01-10T10:23:15.556+01:00</updated><title type='text'>Tassen, Trolle &amp; Trompeten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/1600/f%3F%3Fr%20mehr%20trolleranz.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/320/f%3F%3Fr%20mehr%20trolleranz.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tärä!&lt;br /&gt;Jawohl, die Trolltassen sind da. Das ist famos und maximal tassistisch. Und die Schieferplatten werden am 17. abgeholt. Da muss ich bloß noch charmante junge Damen mit Autos fragen. Und das wo ich so scheu bin...&lt;br /&gt;Ich bin jedenfalls von außerordentlicher Freude erfüllt und bin gerade noch ein wenig gebeutelt. Haben nämlich so ein paar Filmprofessordödel für gesorgt, dass ich das Drehbuch, für welches ich bis zum 31.01. Zeit haben sollte, am 14.01. abgeben muss. Ich kenne jemanden, der in nächster Zeit nicht mehr vor die Tür geht und keine Zeit für Stoffwechsel hat...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113688499554902425?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113688499554902425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113688499554902425' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113688499554902425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113688499554902425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/tassen-trolle-trompeten.html' title='Tassen, Trolle &amp; Trompeten'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113673421214485914</id><published>2006-01-08T16:24:00.000+01:00</published><updated>2006-01-08T16:32:37.893+01:00</updated><title type='text'>John Sinclair, Mätressen &amp; örf</title><content type='html'>Jessas,&lt;br /&gt;die John Sinclair Hörspiele sind wirklich knallbescheuert. Und auf Grammatik legt da auch niemand wert. Aber&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Im Bett mit dem König &lt;/span&gt;ist ein außerordentlich spannendes Buch. Geht um Mätressen, und die großen Namen dieser Zunft wie Lola Monez, Mme. de Montespan usw. werden hier ausgiebig behandelt. Spannend, mit welchen Mitteln mehr oder minder schöne Frauen sich die Regenten ihrer Zeit untertan zu machen vermochten.&lt;br /&gt;Übrigens war Mme. de Pompadour gar nicht so ein heißes Eisen, aber intellent bis zum geht nicht mehr... Sponnend.&lt;br /&gt;Im nächsten Leben werde ich König.&lt;br /&gt;Aber zuvor treffe ich morgen mal Frau Hauptmann von der Armee und versuche mal bei Eichborn Berlin anzuklopfen. Wer doch gelacht, wenn ich da nicht mit jemandem schlafen könnte, um ein Buch unterzubringen.&lt;br /&gt;Ansonsten sind die Trolle im Lektorat. Aber das Lektorat hat Schnupfen. Das hat es von Boris. Und die mit den kleinen Ohren hat ihn auch.&lt;br /&gt;Genug der Verwirrung.&lt;br /&gt;Ich gehe jetzt erst einmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann arbeite ich an der Usambara-Taschennashorn Homepage.&lt;br /&gt;Aloha!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113673421214485914?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113673421214485914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113673421214485914' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113673421214485914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113673421214485914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/john-sinclair-mtressen-rf.html' title='John Sinclair, Mätressen &amp; örf'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113665008669316650</id><published>2006-01-07T17:01:00.001+01:00</published><updated>2006-01-07T17:14:52.803+01:00</updated><title type='text'>DVD, Dan Brown &amp; Jesus</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/1600/jesus%20small.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/320/jesus%20small.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Welliwell...&lt;br /&gt;Es zeichnet sich mächtiges ab am Horizont. Gemeinsam mit alten Freunden beliebe ich merkwürdige Projekte aus der Finsternis der Nichtexistenz heraufzubeschwören. Heute eine Liste mit dem Inhalt einer potentiellen kleinen Silberscheibe zusammengestellt. Verspricht sehr absonderlich zu werden, und vergnüglich freilich. Schauen wir mal...&lt;br /&gt;Und dann höre ich gerade SAKRILEG von DAN BROWN. Bizarr, wie gleich die Bücher dieses Mannes sind. Im nachhinein fällt es schwer sie auseinanderzuhalten.&lt;br /&gt;Aber es schickt sich nicht auf erfolgreiche Schriftsteller zu schimpfen.&lt;br /&gt;Stattdessen gehe ich jetzt mal los und schreibe irgend ein Buch noch mal.&lt;br /&gt;Fnok.&lt;br /&gt;Ach ja, und anbei noch das besinnlich Bild, das heut' den Schädelstall verließ ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113665008669316650?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113665008669316650/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113665008669316650' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113665008669316650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113665008669316650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/dvd-dan-brown-jesus_07.html' title='DVD, Dan Brown &amp; Jesus'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113656772064878573</id><published>2006-01-06T18:09:00.000+01:00</published><updated>2006-01-06T18:15:20.656+01:00</updated><title type='text'>entdeckt &amp; heimgekehrt</title><content type='html'>Ich bin entdeckt.&lt;br /&gt;Hier haben heimlich Leute vorbeigeschaut. Und ich war nicht da. Geschwiege denn gekämmt.&lt;br /&gt;Obwohl... Was nutzt das noch?&lt;br /&gt;Gewesen jedenfalls bin ich in einem zauberhaften Funkloch mit Namen Marienhagen, einem Ort wo die Bevölkerung zwischen dem 31.12. und dem 03.01. keine feste Nahrung zu bekommen pflegt, und wo vom 2.01.-06.01. das exklusive Hotel Literaria seine Tore öffnete, und vier Autoren die Möglichkeit gab, sich literarisch mit der nicht unumstrittenen Person des T.H.Brackenseed auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;Zwei Geschichten sind bereits fertig, zwei weitere in Arbeit und eine im Kopf.&lt;br /&gt;Es wurde viel geschrieben, aber ganz nebenbei auch noch viel getrunken und noch mehr Gesellschaftsspiel betrieben.&lt;br /&gt;Am Rande wurden zwei Könige gekrönt.&lt;br /&gt;Kaffee getrunken wurde.&lt;br /&gt;Und peinliche Geschichten gab es.&lt;br /&gt;Abgesehen davon hatte ich endlich mal einen Raum von 25qm mit nichts weiter drin als einem Tisch. Das Beste was zum  Schreiben geht...&lt;br /&gt;Jetzt kämm' ich mir aber die Haare.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113656772064878573?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113656772064878573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113656772064878573' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113656772064878573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113656772064878573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/entdeckt-heimgekehrt.html' title='entdeckt &amp; heimgekehrt'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113611033006728760</id><published>2006-01-01T11:07:00.000+01:00</published><updated>2006-01-01T11:12:10.076+01:00</updated><title type='text'>Zitatifikation</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: right;"&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="huge"&gt;&lt;/span&gt;Beginnen wir das neue Jahr mit einem geistreichen Zitat:&lt;br /&gt;&lt;span class="huge"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span class="bodybold"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;" class="huge"&gt;If at first you don't succeed, failure may be your style.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt; &lt;/div&gt; &lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span class="bodybold"&gt; Quentin Crisp&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span class="bodybold"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;Ein sonderbarer Geselle, ein kluges Wort. Ich werde den Mann, einen der wohl letzten Dandies des vergangenen Jahrhundert s noch einer genaueren Untersuchung unterziehen.&lt;br /&gt;Jetzt aber werde ich mal ein paar verwaiste (aber nichtsdestodennoch brillante) Kurzfilmmanuskripte in die Post tun. Wär doch gelacht, wenn ich dieses Jahr nicht noch einen Film drehen würde.&lt;br /&gt;Oder zwei.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span class="bodybold"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113611033006728760?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113611033006728760/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113611033006728760' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113611033006728760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113611033006728760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2006/01/zitatifikation.html' title='Zitatifikation'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-20369800.post-113606956016500062</id><published>2005-12-31T23:40:00.000+01:00</published><updated>2006-01-01T00:13:23.623+01:00</updated><title type='text'>Ein neues Zeitalter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/1600/los%20muertos%20del%20lego.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4530/2039/320/los%20muertos%20del%20lego.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ladies &amp;amp; Gentlemen, messieurs, -dames,&lt;br /&gt;Herr von Aster beliebt der neujährlichen Verkündung zu fröhnen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Willkommen am Rande der Global Freakshow.&lt;br /&gt;Ich stehe in der Dämmerung eines neuen Zeitalters. Dies sind die letzten kostbaren Minuten, in denen mein innerer werwölfischer Schweinehund mit zwei Kugeln aufrichtiger Motivation im Schädel in meinem Rücken sein Leben aushaucht. Ein letztes Stück frischen Pansens werfe ich ihm noch zu, doch dann ist Schluss.&lt;br /&gt;Im neuen Jahr gilt es, besseres zu füttern.&lt;br /&gt;Ich habe einigen großen Ideen den Hof gemacht und hoffe, mit jeder einzelnen von ihnen noch intim werden zu können. Mag der moralische Mensch sich entrüsten, mir scheint die Ideenbigamie alles andere als verwerflich. Alleine, wenn man bedenkt, wie viele grandiose Ideen als vertrocknete Jungfern enden müssten, stellten wir Ideenhaber uns artig in einer Schlange an und zögen jeder eine Nummer ...&lt;br /&gt;Wohlan, ich schleife meine Feder und poliere meine Tastatur, meinen Hirngespinsten nachzueilen, die manigfaltig wundersam im neuen Jahr meiner harren.&lt;br /&gt;Aloha, meint&lt;br /&gt;Herr von Aster&lt;br /&gt;aka Skt. Motivatius&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/20369800-113606956016500062?l=herrvonaster.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://herrvonaster.blogspot.com/feeds/113606956016500062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=20369800&amp;postID=113606956016500062' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113606956016500062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/20369800/posts/default/113606956016500062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://herrvonaster.blogspot.com/2005/12/ein-neues-zeitalter.html' title='Ein neues Zeitalter'/><author><name>Herr von Aster</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05748240754025407795</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
